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Auf den Spuren des Heiligen Laurentius
Laurentiustag am 10.08.2010 in der Ökumenischen Kapelle
(s. Anlage Laurentiustag)



Hearing zur Masterplan-Entwicklung HafenCity Ost
2. Juni 2010, 18:30 Uhr, Infocenter Kesselhaus
Votum des 'Netzwerk HafenCity e.V.' zum Thema:
Soziales Miteinander in der HafenCity
(Antje Heider-Rottwilm)    (Text)



Ökumenischer Kirchentag München
13.Mai 2010, Zentrum Zukunft der Kirche vor Ort:
Veranstaltung der
'Brücke - Ökumenisches Forum HafenCity'
Gott in der Stadt –
den Ängsten und Hoffnungen der Menschen Raum
geben in der HafenCity –
eine große Herausforderung für die Kirchen!
(Antje Heider-Rottwilm)   (Text)



Europawoche in der Ökumenischen Kapelle: Ökumene weiblich.
(Europas) Frauen überschreiten Grenzen
6.Mai 2010 Drei Jahrzehnte Ökumenisches Forum Christlicher Frauen in
Europa (ÖFCFE).
Projekte - Impulse - Pionierinnen.
Buchpremiere und Präsentation

Ökumene weiblich.
Buchpremiere in der Ökumenischen Kapelle HafenCity

Unterstützt von Szenenapplaus präsentierten zahlreiche Autorinnen am 6. Mai 2010 ihr gemeinsames Buch
„Ökumene weiblich. Frauen überschreiten Grenzen“ in der Ökumenischen Kapelle in der Hamburger HafenCity.
Wind und Regen zum Trotz war die Kapelle dicht besetzt mit Pionierinnen des ökumenisch-feministischen
Aufbruchs aus Norddeutschland und Niedersachsen, darunter Uta Knolle, Maren Wienberg, Irmgard Busemann
und Heidi Stölken sowie ihre „Erbinnen“ wie Irene Pabst, verantwortlich für Interkulturelle Frauenarbeit des
Nordelbischen Frauenwerkes, oder Christa Hunzinger, Europareferat am Nordelbischen Missionszentrum. Die
Gastgeberinnen, Dörte Massow vom Ökumenischen Forum HafenCity und Julia Lersch vom Nordelbischen
Frauenwerk, verantwortlich für FrauenÖkumene & Weltgebetstag, begrüßten. Antje Heider-Rottwilm, Pastorin in
der „Brücke - Ökumenisches Forum HafenCity“, setzte zu Beginn im Abendgebet Akzente, unter anderem mit der
„Zeitansage“ von Dorothee Sölle.

Anschaulich führte Dr. Cornelia Göksu, Co-Autorin und Redakteurin der Dokumentation, durch die Geschichte
des Ökumenischen Forums Christlicher Frauen in Europa (ÖFCFE): Ermina Freytag, Renate Gresens, Renate
Lehmann, Inge Becker lasen aus ihren eigenen Buchtexten. Vorstand und Europaebene des Forums vertraten
Waltraud Liekefett und Johanna Friedlein: Die Mitautorinnen überbrachten Glückwünsche und dankten dem
Redaktionsteam für seine beachtliche Leistung. Im Anschluss an die szenische Lesung gab es – rechtzeitig vor
dem Ökumenischen Kirchentag – die druckfrische Dokumentation zum Sonderpreis. Mit Sekt und Saft, Erinnern
an Begegnungen, Plänen für die Zukunft und Signieren der Bücher klang das besondere Ereignis feierlich aus.

Die Neuerscheinung ‚Ökumene weiblich. Frauen überschreiten Grenzen’ dokumentiert lebendig die
beeindruckenden Leistungen des gemeinsamen Engagements von Frauen verschiedener Konfessionen für
Europa. Sorgfältig recherchiert und übersichtlich gegliedert, wird auf 320 Seiten der gewichtige Anteil von Frauen
an der Versöhnung der Menschen und Völker Europas deutlich. Seit mehr als drei Jahrzehnten begegnen sich
Frauen aus 29 Ländern im ÖFCFE. Sie nehmen ihre Unterschiede wahr, verarbeiten miteinander
gesellschaftliche, kirchliche und historisch relevante Themen, lernen voneinander, tragen Konflikte aus und
arbeiten auf diese Weise am Zusammenwachsen Europas mit – und ermutigen für zukünftiges Engagement.
Eine Zeitleiste weist den roten Faden durch die Geschichte des ÖFCFE: Vom Aufbruch nach dem Zweiten
Vatikanischen Konzil, der Gründung des Forums 1982 in schweizerischen Gwatt bis zu eigenen EU-Projekten:
Der Egeria-Pilgerweg, jährliche Begegnungen/Konferenzen mit "Nachbarinnen-rund-um-die-Ostsee" oder die
Ökologische Sommerschule setzen Impulse für die Zukunft.
Ein Anhang mit Kurzporträts der mehr als 30 beteiligten Autorinnen macht dieses jahrzehntelange ehrenamtliche
Engagement zum ersten Mal einer breiten Öffentlichkeit bekannt. (Text)

Ökumene weiblich. Frauen überschreiten Grenzen.
Hg. v. Elisabeth Bücking, Cornelia Göksu, Inge Heiling, Waltraud Liekefett und Katharina Nickel
für das ÖFCFE Deutschland
Verlag Frank & Timme, Berlin 2010
ISBN 978-3-86596-268-3  ( im Buchhandel EUR 25 )
zu bestellen zum Vorzugspreis von EUR 13,50 plus Versandkosten bei Hannelore Roy,
Schwarzburger Straße 7,
12687 Berlin, hannelore.roy@gmx.net



Sponsored BikeTour der ev.methodistischen Gemeinde am 1. Mai 2010

Mit 14 RadfahrerInnen trafen wir uns um 10.00 Uhr an der ökumenischen Kapelle in der HafenCity. Nach einer kurzen Andacht und einer Vorstellungsrunde ging’s los: über den Kaiserkai, vorbei an der Baustelle der Elbphilharmonie Richtung Landungsbrücken – Fischmarkt (Kopfsteinpflaster). In Övelgönne bei den kleinen Lotsenhäusern mussten wir ein Stück schieben. Eine kurze Pause gab es bei den Römischen Gärten am Falkensteiner Ufer. Hinter dem Zeltplatz kam dann der Anstieg nach HH-Rissen. Bei Familie Rechenbach war der Tisch schon gedeckt. Das Versorgungsfahrzeug mit Rosi Mohr war rechtzeitig eingetroffen. (Kartoffelsalat, Würstchen, Kuchen – perfekt).

Der 2. große Abschnitt begann im Klövensteen. Der Weg bis zur S-Bahn Halstenbek war kürzer als gedacht. („Wie kommen wir nur auf unsere versprochenen Kilometer ?“) Ein Schild wies nach links: Bönningstedt. Ein willkommener Umweg. Nach der Überquerung der Autobahn (A 7) konnten wir rechts abbiegen Richtung Ohmoor. Jetzt brauchten wir die Regensachen. Hinter dem Kronstiegtunnel waren es nur noch wenige Kilometer bis zur U-Bahn HH-Langenhorn-Markt. Am Ende waren es 54,5 km + Anfahrt.

Eine abwechslungsreiche Strecke, viel Natur, nette Leute und gutes Essen. Alle TeilnehmerInnen waren sich einig: Es hat wieder richtig Spaß gemacht.  Ich sage einen herzlichen Dank an alle, die zum Erfolg beigetragen haben: den RadfahrerInnen, den SponsorInnen und dem Versorgungsteam!

Ihr / Euer

Karsten W. Mohr




Vertraut und Fremd zugleich – eine Begegnung mit der Russisch- Orthodoxen Kirche
Veranstalter: Hauptkirche St. Katharinen und Brücke – Ökumenisches Forum HafenCity

Mit einem österlichen Lobgesang nach orthodoxer Tradition in der Kapelle der Brücke in der HafenCity wurde der Begegnungsabend mit der Russisch-Orthodoxen Kirche eröffnet.
Viel Vertrautes und wenig Fremdes erfuhren anschließend mehr als 30 interessierten Gäste im Gespräch zwischen Erzpriester Sergey Baburin, Pastorin Antje Heider-Rottwilm (Brücke) und Pastor Steffen Kühnelt (Hauptkirche St. Katharinen).
Erzpriester Baburin betonte die Bedeutung des 50-jährigen Dialogs zwischen der Russisch-Orthodoxen Kirche und der EKD, der zum gegenseitigen Verständnis beigetragen und eine solide Grundlage für die Beziehung  geschaffen habe. Insbesondere zu Zeiten der Sowjetherrschaft sei die Russisch-Orthodoxe Kirche geschwisterlich unterstützt worden; heute sei die Beziehung nicht zuletzt durch kontinuierliche persönliche Begegnungen krisenfest und von Bestand. Der Erzpriester erinnerte auch an die historischen Wurzeln des deutschen Protestantismus in Russland.
Der Geistliche erklärte auf Fragen aus dem Publikum wichtige Elemente der orthodoxen Glaubenstradition: die zentrale Stellung des Auferstehungsglaubens, die sieben Sakramente, die Vorbildfunktion der Heiligen, die Bedeutung des Fastens und die selbstverständliche Anerkennung der evangelischen Taufe.
Der Alltag der Hamburger Russisch-Orthodoxen Gemeinde unterscheidet sich in Themen und Arbeitsfeldern kaum von den andern hiesigen Gemeinden: dazu gehören konfessionsverbindende Ehen, es gibt Kinder- und Jugendarbeit, regelmäßige theologische Fortbildungen mit einem Dozenten der geistlichen Akademie in Moskau und soziale Dienste für alte und hilfsbedürftige Menschen.
Die Gemeinde sei eine Gemeinschaft, in der die verschiedenen Volksgruppen Russlands ohne politische Probleme zusammen kommen. Der Erzpriester hob die unabhängige Stellung der Orthodoxen Kirche hervor, die es den Kirchenleitenden ermögliche, politische und soziale Missstände im Land freimütig zu kritisieren – auch wenn dies kaum in der Presse im Ausland dokumentiert würde.
Ein Ergebnis des Abends war der Wunsch und das Angebot, das Gespräch fortzusetzen, um in der direkten Begegnung mehr voneinander zu erfahren.
(Martin Heider)




Tunneltaufe die Zweite
Fand die Taufe der ersten Tunneltaufe noch bei angenehmen Temperaturen im Mai des vergangenen Jahres statt, musste die zweimalige Taufpatin Inga Unger-Freytag diesmal aus härterem Holz geschnitzt sein. Bei gefühlten zehn Grad unter Null ging es in den Startschacht von VERA, wo der Tunnelbohrer – oder die Tunnelbohrmaschine darauf wartet ein zweites Mal die Strecke von der HafenCity an den Jungfernstieg zurückzulegen. Vier Kilometer gilt es dabei zu überwinden, teilweise in bis zu 40 Metern Tiefe. Der neue Tunnel verläuft links vom bereits fertiggestellten Tunnel und wer sich vergangenen Sommer die Luftblasen im Grasbrookhafen vergegenwärtigt, kann sich in etwa vorstellen wie die Strecke unter der HafenCity und dem Dalmannkai diesmal verläuft.
 Besonders die Anwohner der Notausstiegsbaustelle drücken die Daumen für ein reibungsloses Vorankommen der Bohrarbeiten, hängt doch der Fortschritt unmittelbar mit der Beendigung der Arbeiten am Notausstieg zusammen. Nach der Ankunft am Jungfernstieg kann mit der Verbindung der beiden Tunnelröhren mit dem Notausstiegsschacht begonnen werden und damit abgeschätzt, wann dort die Baustelle endlich geräumt wird. Die Pastorinnen Antje Heider-Rottwilm und Maren Trautmann, sowie der Pater Martin Löwenstein nahmen die Segnung des Tunnels vor und baten um Schutz vor Unfällen, bevor die jetzt zweimalige Tunnelpatin die gesammelten Wünsche von Hamburgern an die Bergleute des Bauwerkes überreichte – darunter auch das Buddel, Buddel – Mors, Mors aus dem Titel. Inga Unger-Freytag bedauerte, dass sie keinen zweiten Vornamen von ihren Eltern bekommen hätte, so musste der zweite Tunnel auf den profanen Namen Inga 2 Tunnel getauft werden.
Inga Freytag ist bei den Tunnelbauern beliebt, hatte sie doch mehrfach bewiesen, dass sie sich um das Wohlergehen der Mineure sorgte – zuletzt am Barbaratag Anfang Dezember, als sie persönlich selbstgebackenen Baumkuchen auf die Baustelle brachte.
 Michael Klessmann



'Menschenrechte im Stundentakt' - Musik, Nahrhaftes
und Herausforderndes zum Tag der Menschenrechte in der Ökumenischen Kapelle

Vom gerade tagenden Weltklimagipfel in Kopenhagen waren zwei Klimazeugen aus Indien angereist, um darauf aufmerksam zu machen, dass Menschen weltweit im  Kampf für ein menschenwürdiges Klima in gleichem Maße betroffen sind. „Hier geht es nicht um milde Gaben für den Süden, sondern um unser aller Überleben“, so der Tenor des Beitrags von Siddarth D'Souza.
„Es geht um einen Wechsel der kulturellen Brille, darum, Mauern in unseren Köpfen und Herzen niederzureißen“, erkläre Ali Fathi vom Eine-Welt-Netzwerk Hamburg den Besuchern der Ökumenischen Kapelle in der HafenCity. Am 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte, hatte die Ökumenische Arbeitsstelle des Ev.-Luth. Kirchenkreises Hamburg-Ost unter dem Motto „MigrantInnen kommen zu Wort“ von 10.30 bis 16 Uhr zu einem abwechslungsreichen Programm eingeladen, um die vor 61 Jahren von der UNO verabschiedete Erklärung der Menschenrechte mit der Hamburger Wirklichkeit 2009 zu vergleichen. Ali Fathi setzt sich dafür ein, Integration als Teilhabe zu verstehen, als gesellschaftlicher Prozess, in den alle Menschen ihre unterschiedlichen kulturellen Schätze einbringen können. Er beruft sich dabei auf Artikel 1: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten.
‚Koofra‘, eine weitere an der Menschenrechts-Aktion beteiligte Gruppe, informierte über das Engagement für Frauen und Mädchen, die durch Frauenhandel massiv in ihren Menschenrechten verletzt werden. Die Hamburger Bischöfin Maria Jepsen kam extra in die HafenCity , um ihre Unterstützung für die Koordinierungsstelle gegen Frauenhandel zu zeigen.
Klaus Täger, Mitorganisator aus der Ökumenischen Arbeitsstelle Hamburg-Ost, erzählte von eigenen Erfahrungen mit Kirchenasyl und konnte damit ähnlich drastisch wie ein Freiwilliger vom Café Exil und zwei Vertreterinnen von „Mujeres sin fronteras“ schildern, wie gefährdet die Menschenrechte auf Bewegungsfreiheit und Asyl in Deutschland sind.
Der Aktionstag wurde durch Andachten zu „Menschenrechten im Stundentakt“, eröffnet von Pröpstin Margit Baumgarten, durch Musik von den Straßenmusikern von „Rock die Straße“ und einem Mittagstisch der Rathauspassage abgerundet. Er fand in Kooperation mit der „Brücke – Ökumenisches Forum HafenCity“ statt und wurde von Pastorin Antje Heider-Rottwilm mit einem Segensgebet abgeschlossen. Die Ökumenische Arbeitsstelle Hamburg-Ost möchte so an einem öffentlichkeitswirksamen Ort den Menschenrechten und Menschen, die in ihren Rechten verletzt werden, Gehör verschaffen. Eine Fortsetzung im nächsten Jahr ist schon jetzt geplant.
(Friedrich Degenhardt)   -   siehe Bildergalerien - 10.12.2009 'Menschenrechte im Stundentakt' in der Ökumenischen Kapelle


Abends:

Wohin steuern Russland und die Russisch-Orthodoxe Kirche?
Gespräch mit Dr. Vladimir Khoulap

Martina Severin-Kaiser/ Antje Heider-Rottwilm
Zwischen den Kirchen der Reformation und der Russisch-Orthodoxen Kirche gibt es mehr als ein heißes Eisen. Dazu gehört neben der Frage, ob Frauen geistliche Ämter übernehmen können nach Meinung einiger auch die Rolle der Menschenrechte. Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen hat deshalb zum Tag der Menschenrechte zu einem Gespräch darüber in die Ökumenische Kapelle in die HafenCity eingeladen. Als Gesprächspartner war Priester Dr. Vladimir Khoulap, stellvertretender Direktor der Geistlichen Akademie St. Petersburg, nach Hamburg gekommen. An dem Abend wurde zunächst deutlich, wie wenig wir vom Lebensgefühl der Menschen in Russland in den Jahren nach der Wende und nach 70 Jahren Sowjet-Kommunismus wissen. Wir sind uns oft nicht bewusst, auf welche sozialen Missstände die Erklärung der Russisch-Orthodoxen Kirche zu den Menschenrechten reagiert. In uns ungewohnter Weise betont sie neben den Rechten des Menschen auch seine Verantwortlichkeit für die Gestaltung des Zusammenlebens. Der Gast aus Petersburg beschönigte nichts und hat manche sicher mit seinen (selbst-)kritischen Ansichten überrascht. Dass er die medialen Inszenierungen der guten Beziehungen von politischen und kirchlichen Verantwortungsträgern eher für Teil eines „byzantinischen“ Schauspiels denn für einen realistischen Ausdruck des Verhältnisses von Staat und Kirche hält, war so für manche sicher eine ungewohnte Sicht der Dinge. Denn, so Dr. Khoulap,  wenn die Russisch-Orthodoxe Kirche Verantwortung durch soziales Engagement übernehmen wolle etwa in Behinderten- oder Pflegeheimen, hat sie dabei wie andere NGO´s (Nichtregierungsorganisation) auch mit erheblichen Problemen zu kämpfen. In Russland gibt es nach wie vor keine Zivilgesellschaft und der Staat ist kaum bereit, mit anderen Gruppen zu kooperieren, da er sie als Bedrohung seines Machtmonopols empfindet.
Es war ein nachdenklicher Abend, der an einem keinen Zweifel gelassen hat: Die Menschenrechtsfrage ist für Kirchen von elementarer Bedeutung.  Allerdings stehen wir angesichts der Situation unserer Länder vor unterschiedlichen Herausforderungen. Dazu gehört nach Dr. Khoulap in Russland, dass der Staat an der Gestaltung des sozialen Miteinanders auch die Kirchen endlich beteiligen muss. Er sprach sich in diesem Zusammenhang auch für die Existenz einer russischsprachigen lutherischen Kirche im Land und damit für eine vielfältige ökumenische Szene aus.
Hoffentlich wird es öfter derartige Gelegenheiten geben,  mit Menschen aus Osteuropa ins Gespräch zu kommen. Gerade zwischen der Russisch-Orthodoxen Kirche und den Kirchen des Westens brauchen wir diese Möglichkeit miteinander statt übereinander zu reden. In Hamburg gibt es dafür eine lange Tradition auch und gerade durch die Beteiligung einer Bischöfin!   -   siehe Bildergalerien - 10.12.2009 Wohin steuern Russland und die Russisch-Orthodoxe Kirche?



Zum ersten Mal: Der Nikolaus in der HafenCity - 06.12.2009
Erlös des Nikolausfestes für den evangelischen Kindergarten auf der Veddel.

Am diesjährigen Nikolaustag kam erstmalig der Nikolaus per Schiff auch zu den Menschen in der HafenCity. Wochenlang war der Nikolaussonntag von einem breiten Kreis von Nachbarn, Geschäftsleuten, der Hafenmeisterei des Traditionsschiffhafens, der katholischen Gemeinde Kleiner Michel und der Hauptkirche St. Katharinen geplant worden, koordiniert von Antje Heider-Rottwilm, Pastorin der ‚Brücke – Ökumenisches Forum HafenCity’. So gab es ab 12.00 Uhr auf dem Ponton des Traditionsschiffhafens Kuchen und Adventsgebäck sowie einen kleinen Markt mit selbst hergestellten Geschenken wie Schmuck, Graphiken, Kalendern. Wärmender Glühwein, Punsch oder Kaffee waren dringend nötig, denn das Wetter war nass und unfreundlich. Wer einen trockenen Ort suchte, traf vor der  Ökumenischen Kapelle auf das wärmende Angebot des Teams vom Kleinen Michel und in der Kapelle auf Lieder, Geschichten und Musik zum Advent mit Dörte Massow vom Laurentiuskonvent. Auch die Familien, die in St. Katharinen 'Schütz für Kids' genossen hatten, zogen um 17.30 Uhr mit Pastorin Maren Trautmann über den Zollkanal in die HafenCity, denn dann sollte der Nikolaus mit der Barkasse der Flussschifferkirche ankommen. Trotz strömendem Regen waren mehr als 250 Menschen unterwegs, groß und klein, um die eindrucksvolle Gestalt im Bischofsgewand mit Liedern zu empfangen und von ihm selbst die alte Nikolaus-Legenden zu hören. Und die mehr als hundert Kinder konnten natürlich einen Bischof Nikolaus aus Schokolade in Empfang zu nehmen. Ein Ereignis, bei dem sich das nachbarschaftliche und das ökumenische Miteinander gleichzeitig bewährt haben!

Mit dem Erlös des Nikolaustages sollte die ‚Brücke’ zwischen den Menschen über die Elbe hinweg gestärkt werden, so hatte die Nachbarschaftsinitiative beschlossen, d.h. das evangelische Kindertagesheim auf der Veddel unterstützt werden. Und so waren am Dienstag, dem 15.12., drei HafenCity-Bewohnerinnen  eingeladen, den adventlichen Kindergottesdienst der Kindergartenkinder mit Pastor Kühnelt mitzufeiern und Grüße und Scheck zu übergeben.
"Wir freuen uns über die Spende für unser Baumhaus. Vor allem freuen wir uns aber, dass die Nachbarschaftsinitiative HafenCity die Veddel als Nachbarn im Blick hat und über die Elbe springt. Hier kann eine Partnerschaft entstehen, die für beide Seiten bereichernd ist." so die Kindergartenleiterin, Kristina Krüger bei der Verabschiedung.
-   siehe Bildergalerien - 06.12.2009 Zum ersten Mal: Der Nikolaus in der HafenCity und 16.12.2009 Übergabe des Erlöses des Nikolausfestes in der HafenCity an die ev. Kindertagesstätte auf der Veddel




Gottesdienst zur Ökumenischen Friedensdekade
15. November 2009 in St. Katharinen -
Predigt Antje Heider-Rottwilm zu Matth. 25,31-46



Was trennt uns denn noch’  - 10 Jahre nach der Unterzeichnung der
Rechtfertigungserklärung

Podiumasdiskussion am 29.10.09

‚Der Hamburger Weihbischof Hans-Jochen Jaschke hält ein gemeinsames Abendmahl von katholischen und evangelischen Christen in Einzelfällen für möglich. Ob ein Katholik an einem evangelischen Abendmahl teilnehmen möchte, müsse er allein mit seinem Gewissen vereinbaren, sagte der katholische Theologe beim Ökumenischen Forum in der Hamburger HafenCity. Der Papst habe dies nicht ausdrücklich verboten.’ So berichtet heute die ‚Welt’ über die Diskussions-Veranstaltung am 29.10. in der Katharinenschule. ‚Was trennt uns denn noch?’ war die Frage, unter der die ‚Brücke – Ökumenisches Forum HafenCity’ und die ACKH  eingeladen hatten.
Die evangelische Bischöfin Maria Jepsen erinnerte daran, dass die Gemeinsame Erklärung von Lutheranern und Katholiken zur umstrittenen Rechtfertigungslehre vor zehn Jahren die weltweite Ökumene gestärkt habe. Jepsen: "Wir lassen uns nicht mehr auseinanderbringen." Die Überschwänglichkeit sei jedoch schnell abgeebbt, und eine "Dürrezeit" habe begonnen. Das Papst-Papier "Dominus Jesus" habe sie "sehr erschüttert", weil es den Protestanten das Recht abspreche, Kirche zu sein. Das getrennte Abendmahl sei für sie "schmerzhaft".

Auch aus Sicht von Superintendent Uwe Onnen von der Evangelisch-Methodistischen Kirche tritt die Bewegung zur Einheit der Kirche derzeit auf der Stelle. Er schlug als Vorstufe zur vollgültigen Abendmahlsgemeinschaft zwischen Protestanten und Katholiken ein "Gastrecht" vor, so der Evangelische Pressedienst epd.
Die Podiumsdiskussion in der gut gefüllten Aula der Katharinenschule wurde von der Nordelbischen Ökumenebeauftragten Martina Severin-Kaiser und Pastorin Antje Heider-Rottwilm vom Verein „Brücke - Ökumenisches Forum HafenCity“ moderiert.



Ökumenische Andacht zum 1. Durchschlag der U4  am 20.10.09

Die U4 ist vor wenigen Tagen vom Startschacht in der HafenCity aus am Jungfernstieg angekommen. Zu einer internen Feier anlässlich des erfolgreichen Durchstichs lud die Projektleitung ARGE U4 Tunnelbau in ein großes Oktober Fest-Zelt mit bayrischem Outfit ein - als Überraschung für die Mitarbeitenden. Mindestens 300 Menschen waren dort. Im Vordergrund stand der Dank an das Team, das die Tunnelarbeiten durchführt und die Freude, dass es ohne gravierende Unfälle gelungen ist, die erste Hälfte der Strecke zu schaffen. Um dem Dank und der Bitte um Bewahrung für die zweite Hälfte der Arbeiten Ausdruck zu geben, waren Pastorin Antje Heider-Rottwilm, Pastor Frank Engelbrecht und Pater Martin Löwenstein SJ gebeten worden, eine Ökumenische Andacht im Rahmen der Feier zu halten.
Mit Blaskapelle und deftigem Essen ging das Fest nach der Andacht weiter.
(Die Andacht finden Sie unter 'Texte', die Bilder unter 'Bilder 2009')



2. Nacht der Kirchen am Samstag 19.09.09 in der Ökumenischen Kapelle und in der HafenCity

Unter dem Thema 'Du stellst unsere Füße, Gott, auf weiten Raum'
gab es ab
19:00 Uhr Gespräche in der Kapelle – ökumenischer Aufbruch in einem neuen Stadtteil
und stündlich eine Liturgie zum Aufbruch und dann Ökumenische Abend- und Nachtspaziergänge durch die HafenCity

Musikalisch gestaltet wurden die Liturgien von Irmgard Treutler mit der Querflöte.
Britta Weßling nahm zum vierten Mal an der Nacht der Kirchen teil, dieses Mal in der Ökumenischen Kapelle in der HafenCity. Für den Altarbereich (Frontseite) der Kapelle schuf sie eine Leinwand in Öl. in Blautönen, von der reinen Bildfläche ihre bisher größte Arbeit.2 blaue und 2 rote Holz-Tafeln (je 2m lang, 0,5m breit), die vorher im Dom in Greifswald standen, lehnten Außen links und rechts der Tür der Kapelle an die Gebäudewand. Als Wegmarken für die Stationen der Ökumenische Abend- und Nachtspaziergänge durch die HafenCity  stellte sie außerdem kleine Leinwände in Öl her - in verschiedenen Formaten und Gestaltungen.
http://www.a-silent-room.de
( Bilder s.unter: Presse und Bilder/ Bilder 2009)

Viele Menschen fanden den Weg in die HafenCity, die Liturgien und die Stadtgänge waren gut besucht - und bei dem schönen Septemberabendwetter ließ es sich draußen unter dem Segeldach gut reden.




Schöpfungstag in der Ökumenischen Kapelle am 12.09.09

In der Ökumenischen Kapelle und drum herum war am Samstag, dem 12.09.09, viel los: am Stand von Greenpeace gab es Anstöße zum Verhalten angesichts von Klimawandel, Atomtechnologie, Überfischung der Gewässer und Gentechnik in Lebensmitteln. Der Eine-Welt-Stand bot fair gehandelten Kaffee und Tee, Oicocredit informierte über Mikrokredite als nachhaltige Geldanlage und Entwicklungspolitik und die HafenCity Hamburg GmbH informierte über nachhaltige Stadtentwicklung in der HafenCity.
Dazu gab es leckere Kuchen, gute Getränke und mittendrin ein ökumenisches Gebet zum Schöpfungstag -- eine weltweiten Initiative, die von den orthodoxen Kirchen ausgegangen ist und nun auch in Hamburg gefeiert wurde.

Acht Konfessionen waren vertreten, unter ihnen die lutherische Bischöfin Maria Jepsen, der römisch-katholische Domkapitular Hermann Haneklaus und Erzpriester Gregorios Manos von den Orthodoxen Kirchen Hamburg. Sie feierten mit den vielen Menschen in der überfüllten Ökumenischen Kapelle unter dem Wort aus dem ersten Buch der Bibel:,Nie wieder soll eine Flut kommen.....'
Dass diese Zusage der ganzen Schöpfung gilt, aber durch unverantwortliches Handeln immer mehr in Frage steht, war nicht nur ein moralischer Appell, sondern es gab Anstöße und Ermutigung zu konkretem Handeln, zur Entdeckung der Lust am guten, schöpfungsfreundlichen Leben.



Sprung über die Elbe  - Ökumenische Fahrradtour
Von Dörte Massow

20 Menschen trafen sich Sonntag, dem 6.September 2009, zur Fahrt über die Elbe mit dem
Wunsch auch auf diese Weise – wie einen Monat zuvor die Spuren Suchenden auf dem
Katharinenweg - eine spürbare Verbindung zwischen den Stadtteilen Altstadt, HafenCity,
sowie den Elbinseln Veddel und Wilhelmsburg zu schaffen. Die InitiatorInnen waren die
Stadtmission, die‚Brücke – Ökumenisches Forum HafenCity’ und die Sonderpfarrstelle zur
IBA und IGS. An sieben Stationen auf dem Weg wurde die Radlergruppe erwartet, begrüßt
und informiert über die besondere Lage und Entwicklung der Orte und die Geschichte der
Menschen dort, über ihre Leiden und Visionen und über die aktuellen Projekte, in denen ihre
Hoffnungen Gestalt gewinnen. Jeder dieser Orte ist auf spezielle Weise an der Entwicklung
der Stadt Hamburg beteiligt. Die Fahrradtour machte ihre Verbundenheit deutlich.
Die Teilnehmenden kamen von beiden Seiten der Elbe und waren durch diesen Tag
neugieriger geworden auf das jeweils andere Ufer der Elbe. Sie nahmen sich vor, an den
Attraktionen des Nachbarortes teilzunehmen: auf Wilhelmsburg am Mittwoch und Samstag
auf den orientalischen Markt gehen, auf den Magellan-Terrassen einen Bummel machen oder
an einer ökumenischen Andacht in der Ökumenischen Kapelle in der HafenCity teilnehmen.
Die Fahrradtour startete in der Altstadt am Kirchencafé der Stadtmission an der Hauptkirche
St. Jacobi mit einer Andacht von Diakon Mark Möller, Mitinitiator der Tour. An der ersten
Station an der Grenze der Altstadt berichtete Pastor Engelbrecht von St. Katharinen vom
Wandel des Standortes dieser Kirche aus der Mitte einer Gemeinde an deren Rand durch die 
Industrialisierung.
St. Katharinen verlor Ende des 19. Jahrhunderts einen großen Teil seiner Gemeinde an den
neu entstehenden Freihafen, für den ein ganzer Stadtteil abgerissen wurde. Tausende
Schwerstarbeiter wurden einmal zum Entladen und Beladen der Schiffe im neuen Hafen
gebraucht. Fragen kamen auf: Brauchen die Menschen Hamburgs hierfür einen Ort der
Erinnerung, wenn sie heute enorme menschliche, technische und finanzielle Höchstleistung
aufbringen, um in der HafenCity eine Stadt der Zukunft zu entwerfen und zu bauen.
Eine Vision von Christen aller Konfessionen verwirklicht sich in der Ökumenischen Kapelle
in der HafenCity: das Projekt „Brücke“ von 18 Hamburger Kirchen als ein noch
provisorischer Ort für tägliches Gebet, christliches Leben in einer Gemeinschaft, Begegnung
in Kunst und Gesprächen über aktuelle Fragen aus der Perspektive des Glaubens und Lebens,
offen für alle BesucherInnen und BewohnerInnen der HafenCity. Die Mitglieder des
Laurentiuskonvents stellten sich und die Ökumenische Kapelle vor und luden ein zum Gebet.
Auf der Elbbrücke passierten die RadlerInnen den donnernden Verkehr der Autobahn und der
Zugtrassen. Pastorin Peters-Leimbach sprach ihnen aus dem Herzen, als sie betonte, nicht die
Besonderheiten der Stadtteile würden eine Trennung bedeuten, sondern die unzulängliche
Verkehrsverbindung für Radfahrer und Fußgänger. Bedrohlich, schwer auffindbar und
keineswegs einladend sind die Wege zwischen den benachbarten Stadtteilen Hamburgs. Die
Entfernungen sind gering und wären leicht zu bewältigen.
Wie wertvoll die Würdigung einer leidvollen Geschichte des Ortes für heutige Menschen ist,
wurde in der Ballinstadt auf der Flussinsel Veddel deutlich. Dieser Museumsort regte zum
Gespräch darüber an, wie die historische Erinnerung an Auswanderung, Flucht und Migration
das Bewusstsein für aktuelle gesellschaftliche Fragen schärft. Pastor Steffen Kühnelt aus
Veddel schilderte das friedliche Zusammenleben der Gruppen unterschiedlicher Kulturen auf
der Veddel. Die Menschen dort haben große existenzielle Risiken auf sich genommen, um ihr
Heimatland zu verlassen, setzen ihre Arbeitskraft in Hamburg ein und suchen ihre Identität zu
wahren. Die Kirchen initiieren und schaffen Orte und Anlässe für Begegnung und
Miteinander der verschiedenen Kulturen.
Wilhelmsburg trägt als Insel alle wichtigen Verkehrsadern, die nach Hamburg und darüber
hinaus in den Norden Europas führen. Die größte Flussinsel Europas  wurde trockengelegt
und mit Brücken, Kanälen, Straßen, Eisenbahnen überzogen. Vom Fluss der Elbe umgeben
und vom Fluss des Verkehrs durchkreuzt trägt und hält die Insel Wilhelmsburg alle
Transportbewegungen, die vom Binnenland her zum Wohlstand Hamburgs beitragen.
Frau Astrid Christen von der Initiative Fahrradstadt Wilhelmsburg berichtete von
hartnäckigem bürgerschaftlichem Engagement, mit dem um die notwendige Beachtung der
Lebensbedürfnisse der dort lebenden und arbeitenden Menschen gerungen wird: eine gute
Bildung, ein Schwimmbad, Anerkennung als spezifische Fahrrad-Region für die Gesundheit
der Menschen und der Natur. Die internationale Gartenschau (IGS) und die internationale
Bauaustellung (IBA) im Jahr 2013 auf Wilhelmsburg lenken viel Aufmerksamkeit und
Geldströme auf die Gestaltung einer besseren Infrastruktur auf diese besondere Insel, die oft
als Hinterhof Hamburgs wahrgenommen worden ist. Die Vision eines attraktiven großen
Ortes der Begegnung aller Religionen ist für Wilhelmsburg auf der IGS in Planung.
Pastorin Corinna Peters-Leimbach, Pastorin aus Wilhelmsburg und Mitinitiatorin der Tour gab
den Pilgerfahrern mit einem blauen Band am Lenker an jeder Station einen Gedanken mit auf
den Weg als symbolisches Leitmotiv: das Erkennungszeichen war Bild für den blauen
Elbestrom und für den alle Gebiete überspannenden Himmel, mit Knoten für die
Begegnungen zwischen den Menschen und den Orten, die die Beziehungen über die Ufer der
Elbe lebendig halten wollen.
Der Nachmittag endete im neuen Nachbarschaftstreff, westend, der Stadtmission in
Wilhelmsburg bei einer Einladung zu Kaffee und Kuchen, mit Gesprächen und einem Segen
von Mitveranstalter Martin Heider vom Laurentiuskonvent. Vorurteile kamen zur Sprache und
zu Fall und neue Verbindungen wurden geknüpft. Hier rückte Hamburg etwas näher
zusammen. Erfüllt über den erlebten Fahrradpilgerweg sprachen die Teilnehmerinnen und
Teilnehmer Dank und Anerkennung aus für die Vorbereitungsgruppe: „Ich werde auf jeden
Fall von diesem wunderbaren Tag weiter erzählen!“, so das Fazit einer Teilnehmerin.  (Text)


Schöpfungstag in der Ökumenischen Kapelle

In der Ökumenischen Kapelle und drum herum war am Samstag, dem 12.9.09,
viel los: am Stand von Greenpeace gab es Anstöße zum Verhalten angesichts
von Klimawandel, Atomtechnologie, Überfischung der Gewässer und
Gentechnik in Lebensmitteln. Der Eine-Welt-Stand bot fair gehandelten Kaffee
und Tee, Oicocredit informierte über  Mikrokredite als nachhaltige Geldanlage
und Entwicklungspolitik und die HafenCity Hamburg GmbH informierte über
nachhaltige Stadtentwicklung in der HafenCity.
Dazu gab es leckere Kuchen, gute Getränke und  mittendrin ein ökumenisches 
Gebet zum Schöpfungstag – eine weltweiten Initiative, die von den orthodoxen
Kirchen ausgegangen ist und nun auch in Hamburg gefeiert wurde.
Acht Konfessionen waren vertreten, unter ihnen die lutherische Bischöfin Maria
Jepsen, der römisch-katholische Domkapitular Hermann Haneklaus und
Erzpriester Gregorios Manos von den Orthodoxen Kirchen Hamburg. Sie
feierten mit den vielen Menschen in der überfüllten Ökumenischen Kapelle
unter dem Wort aus dem ersten Buch der Bibel:‚Nie wieder soll eine Flut
kommen.....’
Dass diese Zusage der ganzen Schöpfung gilt, aber durch unverantwortliches
Handeln immer mehr in Frage steht, war nicht nur ein moralischer Appell,
sondern es gab Anstöße und Ermutigung zu konkretem Handeln, zur
Entdeckung der
Lustamguten,schöpfungsfreundlichenLeben.  (Text)


Architekturwettbewerb für das Ökumenische Forum HafenCity ist entschieden

Das Architekturbüro Wandel, Hoefer, Lorch + Hirsch hat den ersten Preis im Architektenwettbewerb für das Ökumenische Forum HafenCity bekommen. Das Büro aus Saarbrücken hat in den vergangenen Jahren vor allem mit kulturellen und sakralen Bauwerken international auf sich aufmerksam gemacht und unter anderem die Neue Synagoge in Dresden und das Jüdische Zentrum München entworfen.

In einem bundesweit einzigartigen Projekt haben sich
18 christliche Kirchen in Hamburg zu dem Verein
„Brücke – Ökumenisches Forum HafenCity e.V.“ zusammengeschlossen, um in Hamburgs neuem Stadtteil eine eigene Präsenz zu schaffen. Für das Projekt soll an der Shanghaiallee  im Elbtorquartier östlich des Magdeburger Hafens ein Gebäude von
4.600 Quadratmetern erstellt werden, das dem Forum und weiteren Nutzungen offensteht. Träger des Forums wird der ökumenische Verein „Brücke – Ökumenisches Forum HafenCity e. V.“ sein. Für die geistliche Leitung und personelle Präsenz im Forum wurden Mitglieder der ökumenischen Lebensgemeinschaft „Laurentiuskonvent“ berufen. Im Rahmen des Architekturwettbewerbs war ein multifunktionales Gebäude zu planen, das mit einer Kapelle, einem Foyer mit Bistro und einem Veranstaltungsbereich kirchliche und zugleich attraktive öffentliche Funktionen miteinander vereint und von außen als geistliches Zentrum erkennbar ist.

Das Ökumenische Forum bildet keine eigene Gemeinde sondern schlägt eine Brücke zu den vielen hundert christlichen Gemeinden und Einrichtungen in der Stadt – zu ihren Gottesdiensten und Kirchenkonzerten, zu ihren Beratungsangeboten und Diensten, zu ihren Vorträgen und Ausstellungen. Besucher bekommen die wichtigsten Informationen zu den Kirchen und ihren Angeboten. Das Forum versteht sich darüber hinaus als ein Beitrag zum Aufbau und zur Stärkung der nachbarschaftlichen Kommunikation und eines sozialen Netzwerks im wachsenden Stadtteil HafenCity. Als temporäre Lösung wurde im Dezember 2008 in der Nähe des SAP-Gebäudes eine kleine, wieder abbaubare Kapelle als Ort der Ruhe, des Gebets und der Begegnung mitten zwischen den Kränen und Bau-Containern in der HafenCity errichtet.

Als endgültigen Ort für das Projekt soll nun im Elbtorquartier östlich des Magdeburger Hafens ein Gebäude von 4.600 Quadratmetern entstehen, das dem Forum und weiteren Nutzungen offensteht. Bauherrin ist die „Grundstücksgesellschaft Shanghaiallee HafenCity GbR“. Im Rahmen des Architekturwettbewerbs galt es, innerhalb einer 180 Meter langen Gebäudezeile an der Shanghaiallee ein kombiniertes Kirchen-, Wohn- und Bürogebäude zu entwerfen; eine besondere Anforderung bestand darin, den hohen Nachhaltigkeitsstandards des Umweltzeichens HafenCity in Gold zu entsprechen. Im Erdgeschoss sollen die Räume des Ökumenischen Forums sein: die  Kapelle, ein  Foyer mit Informationsangeboten, ein Veranstaltungsraum, ein Büro und das Welt-Café. In den oberen Stockwerken sind die Wohnungen für die Kommunität und für Menschen, die auf Dauer oder auf Zeit mit in der Gemeinschaft leben, vorgesehen. Weitere Wohn- und Büroräume sollen vermietet werden, u. a.  an Menschen, die an einem Generationen verbindenden Wohnen interessiert sind oder in ihrer Arbeit kooperieren wollen.

Das Preisgericht kam zu einem eindeutigen Ergebnis und zeichnete einstimmig den Entwurf der Saarbrücker Architekten Wandel, Hoefer, Lorch + Hirsch mit dem
1. Preis aus. Dabei hob das Preisgericht insbesondere folgende Aspekte hervor (Auszüge aus der schriftlichen Beurteilung):

„Mit einem einprägsamen jedoch unaufdringlichen Erscheinungsbild füllt das Gebäude die Baulücke ganz selbstverständlich aus. Die vorteilhafte Platzierung der öffentlichen Funktionen mit Publikumsverkehr im Erdgeschoss erfüllt die grundsätzlichen Erwartungen für die Kapelle, den Veranstaltungssaal und das Cafe. (…) Die Kapelle ist durch den gewölbten Raumabschluss und die spannungsvolle Lichtführung als kontemplativer Raum der Begegnung und Ort des Gebetes sehr geeignet. Die Räume des Laurentiuskonvents im 6. OG sind sehr gemeinschaftsfördernd organisiert. Die Fassadengestaltung ist von einer anspruchsvollen Ästhetik geprägt. Die unbestrittene Stärke des Entwurfes liegt in der feinfühligen Art christliche Symbole wie Kreuz und Glocke sowie kirchentypologische Elemente wie Portal und Apsis in einem zeitgemäßen Gebäude zu verweben, ohne mit vordergründigen Gesten aufzufallen.“

Der zweite Preis wurde an die Architekten Vicky Rave, Peter Oschkinat (Norderstedt), der dritte Preis an die Architekten v. Mansberg, Wiskott + Partner Architekten (Hamburg) vergeben. 

Der 13-köpfigen Jury des Preisgerichts für den Architekturwettbewerb gehörten Vertreter der zwei Hamburger Kirchenkreise, des Vereins „Brücke – Ökumenisches Forum HafenCity e. V.“, städtische Repräsentanten sowie Giselher Schultz-Berndt, Geschäftsführer der HafenCity Hamburg GmbH, und Oberbaudirektor Prof. Jörn Walter an der Entscheidung an. 

„Das Ökumenische Forum HafenCity ist ein ermutigendes Zeichen für den Willen der Konfessionen, nahe zusammen zu stehen und sich als eine Christenheit zu verstehen“, sagte Maria Jepsen, Bischöfin im Sprengel Hamburg und Lübeck der Nordelbischen Kirche. Es solle sichtbar und offen sein für die Menschen, die in der HafenCity wohnen und arbeiten, aber auch für Besucher und Touristen.

Dr. Karl-Heinrich Melzer, Mitglied des Preisgerichts und Propst des Ev.-Luth. Kirchenkreises Hamburg-West/Südholstein, äußerte sich erfreut über das Ergebnis: „Ich bin begeistert darüber, dass der Wettbewerb eine so große Resonanz gefunden hat, und auch glücklich, weil der Siegerentwurf eine Bereicherung für die HafenCity ist. Die Architektursprache zeigt eine klare, kirchliche Präsenz für die HafenCity.“

Pastor Karsten W. Mohr, Vorsitzender des Vereins „Brücke – Ökumenisches Forum HafenCity e. V.,  ebenfalls Mitglied des Preisgerichts, betonte: „Die HafenCity südlich der Hamburger Speicherstadt ist eines der größten Bauvorhaben Europas. Ein aufstrebender Stadtteil mit großer Strahlkraft in die Metropolregion wächst hier heran. Die rund 12.000 Menschen unterschiedlicher Konfession, die in dem aufstrebenden Stadtteil HafenCity künftig leben werden, sollen hier ein spirituelles Zuhause finden. Am Zukunftsstandort HafenCity zeigt die Kirche ihre Zukunftsfähigkeit mit ökumenischem Gesicht.“

Giselher Schultz-Berndt, Geschäftsführer der HafenCity Hamburg GmbH: „Die HafenCity erhält mit dem Ökumenischen Forum ein wichtiges kirchliches und soziales Zentrum, das eine bedeutende Rolle für den Aufbau und die Stärkung des sozialen Netzwerks der  Bewohner, Besucher und Beschäftigten im neuen Stadtteil hat. Im Elbtorquartier hat das Forum künftig sehr viele Möglichkeiten des Austauschs mit weiteren Projekten mit hoher öffentlicher Ausstrahlungskraft wie z.B. das Internationale Maritime Museum, das Designzentrum designxPort, das Stadthaushotel und die HCU HafenCity Universität.“

Eine Ausstellung aller eingereichten Entwürfe gibt es im Raum des STADTMODELL HAMBURG, Wexstraße 7,  20355 Hamburg vom 21. Juli - 2. August 2009, Di - Fr von 10.00 -17.00 Uhr / Sa + So von 13.00 - 17.00 Uhr, (Montags geschlossen).

Pressekontakt:
Ev.-Luth. Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein, Cornelia Strauß, Tel. 040 / 589 50 223
HafenCity Hamburg GmbH, Susanne Bühler, Tel. 040 / 37 47 26 – 14
Weitere Informationen:
www.oekumenisches-forum-hafencity.de
(Text)



Am Samstag, dem 4. Juli 2009 haben wir die Ausstellung eröffnet:
Raum ist Spannung - Der (Kirchen-) Baumeister Otto Bartning (1883-1959)
herausragender Architekt der Klassischen Moderne, Mitbegründer der Bauhausbewegung
bedeutendster deutscher evangelischer Kirchenbaumeister des 20. Jahrhunderts.

I. Wittig und H. Mayr von der Otto-Bartning-Arbeitsgemeinschaft Kirchenbau e.V. (OBAK) referierten zum Thema:
Otto Bartning - als Impulsgeber für den Bau von geistlichen Räumen als Räumen der Hoffnung

anschließend gab es Diskussion, Getränke und Gespräche.

Die Ansprache von Karsten W. Mohr, dem Vorsitzenden der ' Brücke': (Text)



BienenArt - Feier an der Ökumenischen Kapelle am 04.06.09 - ( Text )



Visionen für Hamburg. Wie die Stadtplanung urbanes Leben entwirft
Diskussion am 16.06.09, um 19 Uhr

Wie sieht das Hamburg von morgen aus?
Welche Ideen und Visionen prägen das urbane Leben der Zukunft?
Wie wird das Zusammenleben in einer von Migration geprägten Gesellschaft organisiert?
Wie werden räumliche und soziale Barrieren überwunden?
Wie entstehen neue Gemeinschaft stiftende Räume der Kommunikation?
Wie wird das kulturelle Gedächtnis verortet?
Welche Bedeutung haben religiöse bzw. kirchliche Akteure bei der Gestaltung der Stadt?

Die Moderatorin Anja Würzberg leitete informiert eine Gesprächsrunde im Rahmen des "Architektursommers" in der provisorischen Kapelle der "Brücke" am Kraftwerk. Eher weltliches Thema war "Visionen für Hamburg. Wie die Stadtplanung urbanes Leben entwirft". Stadtsoziologin Prof. Ingrid Breckner, Pastorin Antje Heider-Rottwilm, Architekt Philipp Kamps und die Stadtplanerin und Projektkoordinatorin Theda von Kalben versuchten am Beispiel der HafenCity und der Elbinsel Wilhelmsburg die unterschiedlichen Voraussetzungen und Möglichkeiten in der mit 25 Gästen gut gefüllten Kapelle zu diskutieren.

Zur Sprache kamen die Schwierigkeiten bei der Bürgerbeteiligung bei Planungsprozessen wie auch positive und negative Legenden rund um die HafenCity. Die meisten der Zuhörer kamen nicht aus der HafenCity und folgten interessiert den Ausführungen der Stadtsoziologin Ingrid Breckner, die durch die soziologischen Studien zum Thema HafenCity vom "Saulus zum Paulus" geworden ist. Die Interviews, die sie mit HafenCity-Bewohnern zu ihrem Stadtteil geführt hatte, haben sie davon überzeugt hier das Modell der Zukunft der Stadtplanung gefunden zu haben. Die hohe Identifikation der Einwohner der HafenCity habe sie überrascht, so das sie daran glaubt, dass der Stadtteil ein Erfolg wird.
Viel Gegenwehr kam nicht von Zuschauern und Beteiligten. Einzig ein einsamer Zweifler fragte, wann es denn bezahlbaren Wohnraum für alle in der HafenCity geben würde. Stellt sich dem Beobachter die Frage: Brechen Zeiten an, in denen alle Zweifler überzeugt worden sind? Hoffentlich nicht, ein Teil des Spaßes hier zu wohnen ist doch der ständige Diskurs über "Für und Wider HafenCity". ( Michael Klessmann, www.HafenCityNews.de)



Ökumenisches Forum zum Hafengeburtstag
Bischöfin und Kirchenpräsident würdigen Rolle der Schweiz in Europa

Hamburg (tk). Bischöfin Maria Jepsen und der Schweizer Kirchenpräsident Thomas Wipf haben in Hamburg die Bedeutung der Schweiz für Europa hervorgehoben. Der vom Genfer Theologen Johannes Calvin (1509 bis 1564) geprägte reformierte Protestantismus, aber auch die Elemente der direkten Demokratie hätten viele andere Länder beeinflusst, sagte Wipf am Samstagabend bei einer Veranstaltung anlässlich des 820. Hamburger Hafengeburtstages. Dessen Partnerland ist in diesem Jahr die Schweiz. „Ohne Calvin wäre die Reformation deutsch geblieben“, so Thomas Wipf. „Mit ihm ist sie schon früh europäisch und weltweit relevant geworden.“ Die lutherische Bischöfin und der reformierte Kirchenpräsident, der auch Präsident der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) ist, trafen sich zum 4. Ökumenischen Forum in der Kapelle der ‚Brücke – Ökumenisches Forum HafenCity’.

Die Moderatorin, Pastorin Antje Heider-Rottwilm vom Ökumenischen Forum, stellte auch die Frage nach dem EU-Beitritt der Schweiz. Thomas Wipf beschrieb daraufhin anschaulich die sprachliche und kulturelle Vielfalt der Schweiz, die sehr von den Kantonen geprägt sei. Die Menschen wollten sich nicht fremdbestimmen lassen - obwohl die vielen bilateralen Verträge zwischen der EU und der Schweiz sicherstellten, dass die Schweizer de facto gute Europäer seien. Wichtig sei die Bewahrung der direkten Demokratie. „Dass die Schweiz diese Widerständigkeit zeigt, um die Frage der Bürgerbeteiligung wach zu halten, ist ein Stachel, der gut ist für Europa“, so Bischöfin Jepsen.

Wipf hob auch die aktuelle Bedeutung von Calvins Gedanken hervor: In Zeiten der Finanzkrise sei bemerkenswert , dass der Reformator die Begrenzung des Zinssatzes einforderte und damit einem maßlosen Gewinnstreben entgegentrat. Bischöfin Jepsen unterstrich den gesellschaftskritischen Impuls, mit dem die reformierte Tradition die lutherischen Kirchen herausfordert und den Blick schärft für gesellschaftspolitische Themen - sei es in früheren Jahren die Auseinandersetzung um die Apartheid, die Nachrüstungsdiskussion oder die Debatte um die Ambivalenz der Globalisierung. Dies mache deutlich, wie sehr die jeweilige Theologie durch den historischen Kontext bestimmt sei. Luther sei sehr viel mehr dem Denken in „Ständen“ und „Obrigkeiten“ verhaftet geblieben, während Genf zu Calvins Zeiten eine Stadt voller Flüchtlinge war, in der es um die konkrete Gestaltung des Überlebens und Miteinander-Lebens ging.

Wipf verwies darauf, dass es seit der 1973 auf dem schweizerischen Leuenberg unterzeichneten Konkordie endlich keine fundamentalen Differenzen mehr zwischen Reformierten und Lutheranern gibt. Umso wichtiger sei es, in der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) gemeinsame Positionen zu formulieren und mit den weiteren Kirchen der Region zu einem versöhnten und gerechten Europa beizutragen.

Für Rückfragen:
Pastorin Antje Heider-Rottwilm, Tel.: 040/36 09 17 56 oder 0172/516 27 99   -   ( Text )



Europawoche
in der Ökumenischen Kapelle in der HafenCity
und der Nachbarschaft

Ausstellung: Von Wittenberg über Rom nach Sibiu/ Rumänien

Vom 4. - 10. Mai 2009 fand die Ausstellung ‚Menschen in Europa auf dem Weg’
in der Europapassage am Ballindamm 40 statt.

Aus allen Ländern und Regionen sind Menschen in Europa jeden Tag auf dem Weg zu einem Ziel: Sie gehen zum Wochenmarkt, sie bringen Kinder in den Hort, sie bummeln mit Freunden durch Parks, sie sind auf dem Weg zum Gottesdienst, sie gehen zur Arbeit oder zu einer Sportveranstaltung. Jede und jeder von ihnen ist mit dem ganz eigenen Lebensumfeld, der eigenen kulturellen und religiösen Geschichte ein Teil Europas. Diese Verschiedenheiten zu verstehen ist Voraussetzung für ein friedliches Miteinander.
Unter dem Titel „Menschen in Europa auf dem Weg ...“ symbolisiert die Fotografin Iris Klöpper die Vielfalt der Kulturen, die in Europa leben, stellvertretend dafür in den Orten auf dem Weg zur Dritten Europäischen Ökumenischen Versammlung in Sibiu/ Hermannstadt 2007: Rom, Lutherstadt Wittenberg und Sibiu. Die Fotografien implizieren zugleich, dass Europa sich bewegt, dass Bewegung in Europa ist und dass die  Menschen  Europas  damit Wege zu Solidarität, Toleranz und Gerechtigkeit  in einer globalisierenden Welt beschreiten wollen.
Die Fotoausstellung entstand durch die Initiative des Vereins "Global Partnership" und unterstützt von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und wurde erstmals beim Deutschen Evangelischen Kirchentag 2007 in Köln gezeigt. Danach waren die Bilder unter anderem in Sibiu/ Hermannstadt sowie in Luxemburg und mehreren deutschen Großstädten zu sehen.

Zur Ausstellung ist ein Buch erschienen, das neben den Bildern Beiträge von Bundespräsident Horst Köhler und Bischof Wolfgang Huber sowie zahlreichen weiteren Autoren und Autorinnen enthält.
Erhältlich bei:
Brücke – Ökumenisches Forum HafenCity Pastorin Antje Heider-Rottwilm

Montag 4. Mai:
13.00 – 13.15 Uhr Mittagsgebet
Pastor Henrik Fossing, Dänische Seemannskirche in Hamburg
18.00 – 19.00 Uhr Ökumenisches Forum
‚Frieden lernen und leben’  - Erfahrungen in Südost- und Osteuropa
mit Church and Peace, dem europäischen Netzwerk der Friedenskirchen und Kommunitäten
Marie-Noelle von der Recke, Generalsekretärin von Church and Peace
www.church-and-peace.org

Dienstag 5. Mai
18.00 -18.15 Uhr Abendgebet
Erzpriester Borisav Simic, Serbisch-Orthodoxe Kirchengemeinde Hamburg   


Dienstag 5. Mai
18.15 -19.15 Uhr Ökumenisches Forum
Nationalität, Mobilität, Identität -  was bedeutet die europäische Integration für Sie?
Gespräch mit
Frau Eira Weißenburg aus Finnland
Herr Inacio Teixeira aus Portugal
Erzpriester Borisav Simic, Serbisch-Orthodoxe Kirchengemeinde Hamburg
Moderation: Pastorin Antje Heider-Rottwilm, Laurentiuskonvent

Mittwoch 6. Mai
13.00 - 13.15 Uhr Mittagsgebet 
Kerttu Salminen-Thieme, Finnische Seemannskirche Hamburg

Donnerstag 7. Mai
18.00 - 18.15 Uhr Abendgebet 
gestaltet von Emma Roach und JANA
18.15 - 20.30 Uhr Ökumenisches Jugendforum
‚Wie lebt die Ökumene in Europa wirklich?’
Treff (mit open end) für junge und ältere Menschen
Zusammen wurde überlegt, warum die christlichen Kirchen sich in der EU so schwer damit tun, zusammen zu leben und zu arbeiten. Dabei wurde schon im Jahr 2001 mit der “Charta Oecumenia”, ein Abkommen vereinbart, in dem steht, dass sich die christlichen Kirchen verpflichten "auf allen Ebenen des kirchlichen Lebens gemeinsam zu handeln". Nun ging es darum, die jetzige Situation zu verstehen und Perspektiven für das Engagement zu entwickeln, vor Ort und in Europa, zwischen den Menschen der verschiedenen Konfessionen, Länder, Kulturen.     ( Text )



Von Wittenberg über Rom nach Sibiu/ Rumänien

Vom 4. - 10. Mai 2009 fand die Ausstellung ‚Menschen in Europa auf dem Weg’
in der Europapassage am Ballindamm 40 statt.

Aus allen Ländern und Regionen sind Menschen in Europa jeden Tag auf dem Weg zu einem Ziel: Sie gehen zum Wochenmarkt, sie bringen Kinder in den Hort, sie bummeln mit Freunden durch Parks, sie sind auf dem Weg zum Gottesdienst, sie gehen zur Arbeit oder zu einer Sportveranstaltung. Jede und jeder von ihnen ist mit dem ganz eigenen Lebensumfeld, der eigenen kulturellen und religiösen Geschichte ein Teil Europas. Diese Verschiedenheiten zu verstehen ist Voraussetzung für ein friedliches Miteinander.
Unter dem Titel „Menschen in Europa auf dem Weg ...“ symbolisiert die Fotografin Iris Klöpper die Vielfalt der Kulturen, die in Europa leben, stellvertretend dafür in den Orten auf dem Weg zur Dritten Europäischen Ökumenischen Versammlung in Sibiu/ Hermannstadt 2007: Rom, Lutherstadt Wittenberg und Sibiu. Die Fotografien implizieren zugleich, dass Europa sich bewegt, dass Bewegung in Europa ist und dass die  Menschen  Europas  damit Wege zu Solidarität, Toleranz und Gerechtigkeit  in einer globalisierenden Welt beschreiten wollen.
Die Fotoausstellung entstand durch die Initiative des Vereins "Global Partnership" und unterstützt von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und wurde erstmals beim Deutschen Evangelischen Kirchentag 2007 in Köln gezeigt. Danach waren die Bilder unter anderem in Sibiu/ Hermannstadt sowie in Luxemburg und mehreren deutschen Großstädten zu sehen.

Zur Ausstellung ist ein Buch erschienen, das neben den Bildern Beiträge von Bundespräsident Horst Köhler und Bischof Wolfgang Huber sowie zahlreichen weiteren Autoren und Autorinnen enthält.
Erhältlich bei:
Brücke – Ökumenisches Forum HafenCity Laurentiuskonvent Pastorin Antje Heider-Rottwilm
( Text )



Ökumenischen Frauenbegegnungstag am 25. April 2009
in der Ökumenischen Kapelle HafenCity

Spiritualität – Fremde Heimat oder Heimat in der Fremde
Und: Kann Ökumene Spaß machen?

Lachen, intensive Gespräche, Gesang und Nachdenklichkeit erfüllten die Begegnungen der 62 Frauen in und um die Kapelle der „ Brücke – Ökumenischens Forum HafenCity“ am 25. April 2009. Der Malteser Hilfsdienst mit Zelt, Stehtischen und Verköstigung, das Wetter mit Sonne und Wind unterstützte die Frauen bei ihrem Vorhaben, an diesem Tag aus Fremdheit Vertrautheit werden zu lassen.

„Spiritualität – Fremde Heimat oder Heimat in der Fremde“ prägte als Grundthema sowohl den Vortrag von Pastorin Antje Heider Rottwilm vom Laurentiuskonvent als auch die Arbeitsgruppen. Frauen mit unterschiedlicher geistlicher und nationaler Herkunft tauschten ihre Erfahrungen aus über das Erleben von innerer und äußerer Heimat und Fremdheit. Es wurde deutlich: Heimat, das ist, was alle Menschen verbindet - die Sehnsucht nach einem verlässlichen, überschaubaren Lebensraum, gefüllt mit den Erinnerungen an Kindertage, Geborgenheit, Sicherheit, Familie, Bräuche und Rituale.
Menschen brechen freiwillig auf - und immer wieder werden Menschen gezwungen ihre Heimat zu verlassen: Krieg, Hunger, Angst
um Leib und Leben, Verfolgung aus politischen, rassistischen und religiösen Gründen. Zu dem ökumenischen Arbeitstag kamen Frauen aus unterschiedlichen Orten und Ländern. Sie brachten ihre je eigenen Wurzeln, die geprägt sind von der jeweiligen Heimat und den Aufbrüchen  in neue und unbekannte Räume, zur Sprache.

In den verschiedenen Arbeitsformen – Vortrag, Gesprächen, Bibliodrama – wurde es möglich, den Reichtum an spirituellen Erfahrungen zu entdecken, Fremdes wahrzunehmen und die eigenen Wurzeln neu aufzuspüren. Die Teilnehmerinnen vergewisserten sich, dass vielfältige Formen der Solidarität eine ermutigende Realität schaffen können, die neues Leben ermöglicht, auch wenn Heimat verloren scheint.

Den liturgischen Rahmen dieses Tages gestalteten die katholischen und die afrikanischen Frauen sowie der Laurentiuskonvent.

Vorbereitet wurde der Tag durch Pastorin Martina Severin-Kaiser, Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Hamburg
Julia Lersch, Frauenwerk der Nordelbischen Kirche,
Claudia Schophuis, Erzbistum Hamburg, Referat Frauenseelsorge,
Karin Kluck, Nordelbisches Frauenwerk, Kirchenkreis Hamburg-West,
Dörte Massow, Laurentiuskonvent/ Ökumenisches Forum HafenCity,
und Chang Mi Dallat, Musikerin

Den Vortrag von Antje Heider-Rottwilm finden Sie unter Texte



Karwoche und Ostern
in der Ökumenischen Kapelle in der HafenCity
und der Nachbarschaft

Palmsonntag 5.4.09:
11 Uhr Gottesdienst in St. Katharinen
mit Stadtführung und Prozession zum Hannoverschen Bahnhof 
und zur Ausstellung ‚In den Tod geschickt’ im Kunsthaus Hamburg
St. Katharinen und die ‚Brücke’ mit der Agentur für Kunstverstand

Montag 6.4.09:
13.00 – 13.15 Uhr Mittagsgebet
Bild-Betrachtung Stephan Dreyer, Erzbistum Hamburg

Dienstag 7.4.09:
18.00 – 18.15 Uhr Abendgebet in orthodoxer Tradition
Priester Nikolai Wolper, Russische Orthodoxe Kirche des hl. Prokop in Hamburg
18.15 – 19.15 Uhr Ökumenisches Forum
‚Fasten – Abnehmen, Askese oder Leben in Fülle ?’
aus orthodoxer, katholischer und evangelischer Perspektive
Offenes Gespräch mit:
Domkapitular Msgr. Hermann Haneklaus, Erzbistum Hamburg
Priester Nikolai Wolper, Russische Orthodoxe Kirche des hl. Prokop in Hamburg
Superintendent Uwe Onnen, Evangelisch-methodistische Kirche

Mittwoch 8.4. 09:
13.00 – 13.15 Uhr Mittagsgebet
Meditation zu Kreuz und Kreis 
Pastorin Katja Oldenburg-Luckey

Gründonnerstag 9.4.09:
18.00 – 18.15 Uhr Abendgebet
18.15 – 19. 00 Uhr Einladung zum anschließenden Abendbrot
Laurentiuskonvent

Karfreitag 10.4.09:
12.30 – 15.00 Uhr 10. Kreuzweg für die Rechte der Flüchtlinge,
veranstaltet von der Diakonischen Basisgemeinschaft ‚Brot und Rosen’ u. A.
Beginn bei St. Katharinen  - über die Magellanterrassen u.s.w.
(3. Kreuzwegstation - zur europäischen Flüchtlingspolitik unter ‚Texte’)

Karsamstag 11.4.09:
18.00 – 18.45 Uhr: Taizélieder-Singen  zu Beginn der Osternacht

Ostersonntag 12.4.09:
14.00 – 15.00 Uhr Ökumenischer Osterspaziergang in der HafenCity,
Interessantes zu Menschen, Gebäuden, Projekten
Beginn: Ökumenische Kapelle
15.00 Uhr Oster-Gottesdienst in der Flussschifferkirche
( Propst Arnd Schomerus)
Ostermontag 13.4.09: 
12.00 Uhr Tauffeier von Ben Düring in der Ökumenischen Kapelle ( P. Mohr)
14.00 – 15.00 Uhr Ökumenischer Osterspaziergang in der HafenCity,
Interessantes zu Menschen, Gebäuden, Projekten
Beginn: Ökumenische Kapelle
15.00 Uhr Ein Jahr Laurentiuskonvent in der HafenCity
Rückblick  - und Ausblick
bei Kaffee und Tee im Kaiserkai 4



Eröffnungsfeier am 5. 12. 2008
„Machet die Tore auf!“
Ökumenische Kapelle in der HafenCity eröffnet
Mit einer Segensfeier und einer festlichen Prozession unter dem adventlichen Motto "Machet
die Tore auf und die Türen in der Welt weit!" (Psalm 24) haben die Hamburger Kirchen am
Freitagabend ihre ökumenische Kapelle in der HafenCity eröffnet. Die Zusammenarbeit von
17 christlichen Kirchen sei ein ermutigendes Zeichen, sagte Pastor Karsten Mohr,
Vorsitzender des Vereins „Brücke – Ökumenisches Forum HafenCity“. „Wir wollen mit dieser
kleinen Kapelle Begegnungen schaffen“, so der methodistische Pastor. Beteiligt an der Feier
waren außerdem die evangelische Bischöfin Maria Jepsen, der katholische Weihbischof Dr.
Hans-Jochen Jaschke sowie weitere orthodoxe, reformierte, anglikanische und freikirchliche
Geistliche.
Die Segensfeier begann um 18.00 Uhr im Atrium der SAP Deutschland. Von dort zogen die
beteiligten Konfessionen in den Gebetsraum ein und überbrachten Gaben, mit denen er
eingerichtet werden soll. „Die Kapelle in der HafenCity wird ein Ort gelebter Ökumene. Sie
soll ein Schatzhaus der Kirchen und Konfessionen sein“, sagte Pastorin Antje Heider-
Rottwilm vom Laurentiuskonvent, der die Kapelle geistlich betreut. So schenkte Bischöfin
Jepsen eine Glocke, Weihbischof Dr. Jaschke eine Bibel. Die orthodoxen Kirchen brachten
eine Ikone, die Mennoniten ein Fürbittenbuch in das Gebäude. Dazu sprachen die Geistlichen
ein Segenswort.
Auf dem anschließenden Empfang würdigte Dr. Volkmar Schön, Staatsrat der Senatskanzlei,
die Präsenz der Kirchen in der HafenCity. Auch Jürgen Bruns-Berentelg, Vorsitzender der
Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH, zeigte sich erfreut über die Eröffnung:
„Die Brücke – Ökumenisches Forum HafenCity ist deutschlandweit ein einzigartiges Projekt.
Ich freue mich sehr, dass es jetzt einen – wenn auch noch provisorischen – Ort in der
HafenCity bekommen wird und damit bereits ein erstes Zeichen setzt. Gerade für den
wachsenden Stadtteil HafenCity wird dieser neue Ort der Besinnung und Begegnung eine
große Bereicherung des sozialen Lebens und der lebendigen Nachbarschaften sein.“ Hartmut
Cordes, Mitglied der Geschäftsleitung der SAP Deutschland AG & Co. KG, sagte: „Als
unmittelbare Nachbarn ist es für uns selbstverständlich, dass wir das Projekt heute als
Gastgeber der Eröffnungsfeier unterstützen. Ich finde die Idee und die Umsetzung eines
ökumenischen Forums in der HafenCity hervorrragend.“
Die Kapelle wurde von dem Architekten Stephan Schmid, selbst Bewohner der HafenCity,
entworfen. Der schlichte Bau mit etwa 50 Plätzen wurde aus Holz und Glas errichtet, die
Giebelwand ziert ein orangenes Kreuz. Der Altar wurde aus einer alten Schiffsplanke
gefertigt. Errichtet wurde der Bau vor allem mit Spendengeldern und Sachspenden.
In der "Brücke - Ökumenisches Forum HafenCity" haben sich 17 Hamburger Kirchen
zusammengefunden, um gemeinsam in der HafenCity präsent zu sein. Die Kirchen haben den
Laurentiuskonvent, eine ökumenische geistliche Gemeinschaft, beauftragt, dieses bundesweit
einmalige Projekt mit Leben zu füllen. Geplant ist darüber hinaus eine weitergehende Präsenz
in der HafenCity. Bis dahin laden die Kirchen und der Laurentiuskonvent zu Stille und Gebet,
zu Gespräch und Begegnung in die ökumenische Kapelle ein.



Ostermontag 2008
Begrüßung des Laurentikuskonventes mit einem Gottesdienst im Kreuzfahrtterminal
Unter der Überschrift 'Segen für die Stadt' lud die "Brücke" zu einem Ökumenischen Gottesdienst und anschließendem Empfang in das Kreuzfahrtterminal in der Hafencity ein. Etwa 500 Menschen nahmen an dem Gottesdienst zur Begrüßung des Laurentiuskonventes in der HafenCity teil.
Der Vorsitzende des Vereins, Pastor Karsten M. Mohr begrüßte die vielen Menschen, die aus nah und fern in die HafenCity gekommen waren - von der Gemeinschaft Sant' Egidio aus Rom über die Vertreter und Vertreterinnen der Hamburger Kirchen, den Mitgliedern des Laurentiuskonventes bis zu den Nachbarn vom Kaiserkai.
Bischöfin Maria Jepsen und Weihbischof Dr. Jaschke hielten die Predigt und wiesen auf die geistliche Herausforderung für die Kirchen hin, die sie mit dem Laurentiuskonvent zusammen aufnehmen. Der Geschäftsführer der HafenCity Hamburg GmbH, Jürgen Bruns-Berentelg, brachte seine Freude über den ökumenischen Beitrag zum Leben in der HafenCity zum Ausdruck. Der Vorsitzende des Laurentiuskonventes, Theodor von Verschuer, unterstrich die Bereitschaft des gesamten Konventes, das Projekt zu begleiten und zu unterstützen.



Einweihung der Marco-Polo-Terrassen am 9.9.07
Am Sonntag, dem 9. September, luden die Hamburger Kirchen um 17 Uhr zu einer ökumenischen Segensfeier unter dem Motto "Entdeckergeist -- Segne diese Stadt" ein. Auf der Bühne trugen die Mitgliedskirchen der Brücke - Ökumenisches Forum HafenCity mit einem Gospelchor, mit Gebet und Gesang zur Eröffnung der Marco-Polo-Terrassen bei und stellten die dort lebenden, arbeitenden und sich erholenden Menschen unter den Segen Gottes.



Gottesdienst am Pfingstmontag 2007 auf den Magellanterrassen
Die Hafencity ist auf Superlative der Geschäftigkeit und des Konsums ausgelegt, die Häuser sind allerdings noch in der Aufbauphase. Inmitten der riesigen Baustelle, in einer Stadtlage, wo früher viele Menschen lebten und demnächst viele Geschäftsleute verschiedenster Nationen ein- und ausgehen, wurde die Frage gestellt, ob der Heilige Geist auch hier noch einen Raum findet.
Einen Raum für das Evangelium, den Dialog, gemeinsames Bekennen und Beten. Die rot-gelb-blauen Transparente kamen noch im März diesen Jahres bei der feierlichen Unterzeichnung der Charta Oecumenica in Hannover zum Einsatz, als 23 christliche Kirchen  sich in selbstverpflichtender Weise zu den Inhalten bekannten, die auszugsweise auf den Transparenten stehen: Gemeinsam zur Einheit im Glauben berufen, Gemeinsam das Evangelium verkündigen, Aufeinander zugehen, Miteinander beten, Dialoge fortsetzen, usw. Die gemeinsam gesungenen Lieder, wie »Laudate omnes gentes«, »O Heilger Geist, kehr bei uns ein« und »O komm Du Geist der Wahrheit«, umrahmten die Lesung aus Apostelgeschichte 2, die in mehreren Sprachen vorgelesen wurde, sowie die Predigt von Oberkirchenrätin Antje Heider-Rottwilm.
Christ im Dialog 29.5.07, Esther Vietz






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