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Nachhaltigkeit im Ökumenischen Forum HafenCity mit Strom von Greenpeace Energy

Nachhaltigkeit im Ökumenischen Forum HafenCity mit Strom von Greenpeace Energy

Im Ökumenischen Forum legen wir Wert auf die Bewahrung unserer Schöpfung und möchten ein Vorbild für Achtsamkeit gegenüber unserer Natur und Umwelt sein. Wir sind daher immer auf der Suche nach nachhaltigen Lösungen.
In Bezug auf Strom bedeutet dies in erster Linie, Energie einzusparen wo es möglich ist. Für den Rest gibt es Ökostrom. Aber wie macht man es richtig? Worauf muss man achten?
Der Bezug von Ökostrom hat das Potential, die Energiewende aktiv voranzubringen. Die Umweltorganisation Robin Wood erklärt, worauf man achten sollte: „Damit dieses Potential genutzt werden kann, ist es wichtig, dass der bezogene Strom zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien stammt, dass auf Neuanlagen gesetzt wird und dass Unternehmen in den Neuanlagenbau sowie in Klimaschutzprojekte investieren.“
Unser Nachbar im Stadtteil, Greenpeace Energy, ist ein Pionier auf diesem Gebiet. Seit etwa 18 Jahren kann man dort sauberen Strom beziehen. „Als unabhängige Energiegenossenschaft kämpfen wir politisch und technologisch für einen nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen. Unsere Wurzeln liegen im Umweltschutz. Wir wollen keine Profite maximieren, sondern Lösungen für eine saubere Energieversorgung der Zukunft entwickeln“, sagt das Unternehmen über sich. Greenpeace Energy taucht daher auch in der recht überschaubaren Liste empfehlenswerter Anbieter von Ökostrom auf, die Robin Wood erstellt hat.
Wir haben uns dafür entschieden, unseren Strom von Greenpeace Energy zu beziehen, um einen bestmöglichen Beitrag zum verantwortungsvollen Umgang mit unserer Erde zu leisten, während wir unseren Gästen im Café ElbFaire immer frisch zubereiteten Mittagstisch zu servieren und das Innere unserer Kapelle für neue Perspektiven erhellen.

Weltweit einmaliges Projekt vereint 21 Kirchen in einem Haus | DOMRADIO.DE

Weltweit einmaliges Projekt vereint 21 Kirchen in einem Haus | DOMRADIO.DE


DOMRADIO.DE über das Ökumenische Forum HafenCity: Kirche der Zukunft.

Weltweit einmaliges Projekt vereint 21 Kirchen in einem Haus | DOMRADIO.DE

Im Jahr 2012 eröffnete der erste Sakralbau in Hamburgs jüngstem Stadtteil, der HafenCity. Das Ökumenische Forum wird von 21 christlichen Kirchen getragen – ein weltweit einmaliges Projekt, das Nachahmer finden könnte.

Nachbarschaft HafenCity: Wie geht es mit dem Bolzplatz weiter?

Nachbarschaft HafenCity: Wie geht es mit dem Bolzplatz weiter?

Eine temporäre Lösung ist da, die Suche nach einem dauerhaften Standort hat begonnen

Die Initiative Kick‘n‘Plant gehört mit einem großen und einem kleinen Bolzplatz samt angrenzender Urban Gardening Fläche an der Stockmeyerstraße beim Lohsepark zu den herausragenden Projekten bürgerschaftlichen Engagements im neuen Stadtteil HafenCity. Ihren Anfang nahm die Initiative bei Public Viewings und Straßenfußballturnieren anlässlich der WM- und EM-Turniere der Herren, die Markus Riemann vom Klub.K und ich gemeinsam mit dem AIT-Architektursalon, dem Quartiersmanagement Überseequartier und weiteren Akteuren aus der inneren Stadt samt HafenCity GmbH organisierten. Daraus entstand ein erster temporärer Bolzplatz auf Gras- und Sandboden an der Tokiostraße zwischen Überseequartier und Sandtorpark. Als zwei Väter aus der St. Katharinen-Kita, Andreas Erler und Marco Thomsen, begannen, ehrenamtlich wöchentliche Trainings für Kinder anzubieten, nahm das Projekt so viel Fahrt auf, dass auch die anstehenden Bautätigkeiten mit der damit verbundenen Räumung des Platzes die Initiative nicht stoppen konnte. Ein breites Bündnis von Aktiven aus dem Stadtteil rief im Zusammenspiel mit der HafenCity Hamburg GmbH die Initiative Kick’n’Plant ins Leben. Innerhalb eines halben Jahres gelang es, über 60.000,- Euro zu sammeln und eine Fußballanlage mit Kunstrasen und Urban Gardening Fläche am nördlichen Ende des Lohseparks zu errichten. Seitdem wuchs das Projekt stetig und wurde zu einem festen Bestandteil der Nachbarschaft als Treffpunkt von Menschen aller Generationen bei Sport, Spaß, Gärtnerei und Bienenzucht. Allen Akteuren war von Beginn der Initiative an klar, dass der Standort am Lohsepark nur vorübergehend zur Verfügung stehen würde. Dennoch kam die Nachricht kurz vor Weihnachten überraschend, dass die Initiative den Platz räumen sollte, weil die zukünftigen Eigner schon gleich zu Anfang des neuen Jahres 2018 mit Bautätigkeiten anfangen wollten – war der Nutzungsvertrag doch gerade letzten Sommer erst bis zum Mai diesen Jahres verlängert worden. Zum Glück gelang es allen Beteiligten von den engagierten Freiwilligen bis zur HafenCity Hamburg GmbH in intensiven Gesprächen eine schnelle Übergangslösung für die weitere Nutzung zu finden: Die Initiative erhält bis auf Weiteres Flächen auf der östlichen Seite des Lohseparks neben dem Baufeld für die weiterführende Schule Flächen, um dort Container für Material und Mobiliar aufzustellen und in gewissem Umfang das Urban Gardening weiterzuführen. Das Fußball-Training mit den kleineren Kindern findet im Lohsepark statt. Die größeren Kinder trainieren auf dem Bolzplatz im Baakenpark. So gewinnen alle Beteiligten Zeit, längerfristige Lösungen für einen Standort zu finden, der in zentraler Lage das bürgerschaftliche Engagement im Miteinander von Kindern und Erwachsenen, Sportlern und Jugendlichen, Bewohnern und Firmen in unserem Stadtteil ermöglicht und weiterwachsen lässt. Die bisherigen Gespräche mit der HafenCity Hamburg GmbH machen Mut, dass wir gemeinsam zu guten Lösungen kommen, die das Engagement von Kick’n’Plant und den wunderbaren Spirit dieser Initiative erhalten, damit der Übergang an einem neuen Ort die Initiative trotz der Trauer um den jetzigen Platz nicht schwächt, sondern ihr neuen Schwung gibt.

Pastor Frank Engelbrecht, Hauptkirche St. Katharinen

Bild Copyright: Jochen Blauel

Ohne Plan von Gott? – Alltagsexerzitien im Ökumenischen Forum

Ohne Plan von Gott? – Alltagsexerzitien im Ökumenischen Forum

Exerzitien sind geistliche Übungen, die von Gebet, Stille, Bibellesen und Gepräch geprägt sind. Oft werden sie fernab vom Alltag in Seminarhäusern und Klöstern angeboten. Im Ökumenischen Forum ist der Ansatz, diese Einübungen in ein geistliches Leben in den Alltag zu integrieren. Die Gruppe, die sich einmal wöchentlich (insgesamt 5mal) trifft ist eine Hilfe und so wird auch die Zeit zu Hause strukturiert. In der Gruppe erhalten Menschen Impulse und Gesprächsraum.
Das älteste Exerzitien-Konzept ist das des Heiligen Ignatius von Loyola, das vier Wochen dauert.

Teilnehmerin Judith Grabe-Scholl über ihre Erfahrungen:

Seit Advent 2015 habe ich mehrfach im Ökumenischen Forum an Exerzitien im Alltag im Advent und auch in der Passionszeit teilgenommen. Meine Teilnahme war für mich jedes Mal sehr hilfreich dabei, die Bedeutung und das Besondere der jeweiligen Zeit in meinem Alltag wahrzunehmen und auch zuzulassen – wenn auch jedes Mal ein wenig anders und auch mit unterschiedlicher Intensität.

Was war bzw. ist es, was mich bereits beim ersten Mal nachhaltig motiviert hat, immer wieder an Exerzitien im Alltag teilzunehmen?

  • Es ist zum Einen das Gemeinsam Unterwegs-Sein in einer Gruppe und der wöchentliche Austausch, die ich als sehr hilfreich und bereichernd empfinde: Jeder in der Gruppe hat seinen eigenen Zugang, die vorgeschlagenen Übungen in seinen Alltag einzubauen und die Bibeltexte und Textimpulse zu verstehen. Gelingt mir selbst der Zugang aus irgendwelchen Gründen nicht, finde ich in den Zugängen der Anderen ggf. Anregungen für einen alternativen Zugang auch für mich.
  • Darüber hinaus schafft der regelmäßige gemeinsame Austausch in der Gruppe eine gewisse Verbindlichkeit und Disziplin, am Thema dran zu bleiben und mich mit den vorgeschlagenen Impulsen tatsächlich zu beschäftigen.
  • das den Exerzitien zu Grunde liegende Material bietet vielfältige Möglichkeiten, in einen Dialog mit Gott zu treten und über den eigenen Glauben nachzudenken: neben den täglichen Impulsen in Form bspw. eines Gedichts, verschiedener Fragestellungen, einer Bildbetrachtung oder eines Lied-(textes) zu einem die Exerzitien übergreifenden oder dem jeweiligen Tag zugrunde liegenden Bibeltext, auch Vorschläge für Eingangs- und Abschlussgebete.
  • Durch das vorgeschlagene Material und die professionelle, persönliche Anleitung in der Gruppe habe ich so auch neue Methoden des Zugangs zu biblischen Texten kennengelernt. Diese geben mir auch über die Exerzitien hinaus die Möglichkeit, anders über Bibeltexte oder den Glauben nachzudenken, als ich das vorher kannte oder bereit war zu tun.

Durch die Exerzitien im Alltag habe ich mich nicht zuletzt auch einladen lassen, Begegnungen mit Gott verstärkt durch ganz profane Dinge und Erlebnisse des Alltags zuzulassen und dem nachzuspüren: Ein stilles Gebet in der S-Bahn oder ein Lied -im Kopf oder auch laut gesungen-, angeregt z.B. durch ein Erlebnis, ein kurzes Gespräch oder auch ein Plakat an einer Litfaßsäule, sind für mich mittlerweile wesentliche Bestandteile meines Glaubenslebens geworden und bereichern meinen Alltag und meine tägliche Begegnung mit Gott.

Alles gute Gründe für mich, auch in Zukunft wieder an Exerzitien im Alltag teilzunehmen!

Die nächsten Exerzitien im Alltag finden in der Passionszeit ab dem 15. Februar 2018 statt. Anmeldung ist ab sofort und bis zum 5. Februar 2018 möglich. Weitere Informationen hier.

 

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