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Bürgerpreis für Integration des Bezirks Hamburg-Mitte für die Flüchtlingshilfe HafenCity e.V.

Bürgerpreis für Integration des Bezirks Hamburg-Mitte für die Flüchtlingshilfe HafenCity e.V.

Es war eine große Überraschung und Freude: die Flüchtlingshilfe HafenCity wurde als einer von 45 Bewerbern mit dem 3. Platz des Bürgerpreises für Integration des Bezirks Hamburg-Mitte ausgezeichnet.
Die Preisverleihung fand am Sonntag, den 11. November 2018 in der Elbkuppel im Hotel Hafen Hamburg statt.
Mit dem Bürgerpreis des Bezirks Hamburg-Mitte zeichnet die Bezirksversammlung jährlich Menschen aus, die sich für Integration einsetzen, damit aus Zugewanderten Einheimische werden.

In Hamburg leben über 630.000 Menschen mit Migrationshintergrund, davon allein 145.211 im Bezirk Hamburg-Mitte. Vor diesem Hintergrund ist das Thema Integration für den Bezirk Hamburg-Mitte von besonderer Bedeutung.

Das Bezirksamt und die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte setzen sich in erheblichem Umfang für die Integration von Migrantinnen und Migranten ein – nicht zuletzt durch das von der Bezirksversammlung beschlossene Integrationsleitbild und durch den Bürgerinnen- und Bürgerpreis für die Arbeit mit Migrantinnen und Migranten.

Viele Migrantinnen und Migranten engagieren sich für ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger mit dem Ziel der Teilhabe aller an der Gesellschaft. Sie geben damit ein Beispiel für andere. Integration braucht solche Vorbilder.

Das Team des Ökumenischen Forums HafenCity gratuliert der Flüchtlingshilfe HafenCity und wünscht weiterhin gutes Gelingen für diese wichtige Arbeit in unserem Stadtteil.

Was ist dir heilig?

Was ist dir heilig?

von Pastorin Corinna Schmidt, Geistliche Leitung Ökumenisches Forum HafenCity

Tabea, Wiebke und Frauke feiern mit ihrer Mutter und Oma Weihnachten. Der Weihnachtsbaum wird aufgestellt, die Wohnstu­be geschmückt und eine anheimelnde Stimmung erzeugt – wie früher. Tradition ist allen wichtig, doch sie feiern schon am 3. November. Die Idee ist: Man vermeidet den Weihnachtstourismus und hat weniger Stress. Auf die Frage, ob diese Form weiterzuempfeh­len sei antwortet Tabea: „Durchaus!“ Es sei denn, man sei dogmatisch auf den Kirchenbesuch festgelegt und brauche den Geschenkestress davor.*
Den Stress davor brauche ich nicht, aber den Weg bis ich ankomme in der Heiligen Nacht.
Was brauchst Du in dieser Adventszeit? Suchst Du Gott? Wo findest Du ihn?
Den Geschenkestress davor brauche ich nicht, aber dogmatisch festgelegt bin ich.
Ich möchte feiern, dass Gott geboren wird, dass Gott Mensch wird, und zwar unter dem Tannenbaum und in der Kirche. Ich möchte diese Botschaft anderen zurufen und damit nicht alleine bleiben. Mir ist der 24. Dezember nicht heilig, aber die Botschaft bedeutet mir viel und sie beginnt nun einmal mit der Geburt: Gott kommt uns ganz nah in einem Kind. Gott macht sich verletzlich, indem er sich in unsere Welt begibt. Es ist mir ein Bedürfnis, mich jedes Jahr neu auf diesen Geburtstag vorzubereiten, gemeinsam mit anderen, die sich Zeit nehmen. Ich halte Ausschau nach Verbündeten, die mitgehen und mitfeiern. In diesem Sinne wünsche ich Euch eine lebendige, nachdenkliche und schöne Adventszeit!

* im Deutschlandfunk Kultur gehört am 07.11.18 unter dem Titel: X-Mas preloaded

Bild: „Hütte“, Kirstin Faupel-Drevs, Gouache auf Papier, 84 x 115 cm

STEH AUF, WERDE LICHT (Jes 60,1)

STEH AUF, WERDE LICHT (Jes 60,1)

Ökumenische Exerzitien im Alltag – Advent 2018

von Dr. Thomas Kroll, Mitglied im Vorstand Ökumenisches Forum HafenCity

Viele Menschen möchten die Zeit vor Weihnachten bewusst(er) gestalten, möchte den Advent gern phasen- oder vielleicht auch nur viertelstundenweise nutzen für Dinge, die sonst zu kurz kommen. Da hat jeder und jede eine individuelle Liste mit Punkten von A wie Aufräumen bis Z wie Zimtsterne.

Nicht wenige Menschen wünschen sich im Advent mehr Ruhe und Muße, etliche spüren verstärkt die Sehnsucht nach Stille und intensiver Begegnung – mit anderen, mit sich selbst und Gott.

Für letztere kommen Exerzitien im Alltag in den Blick. Das sind spirituelle Trainingscamps, die zur Auffrischung und Entwicklung in punkto Spiritualität einladen. Im Ökumenischen Forum HafenCity geschieht dies in den gut drei Wochen vor Weihnachten im Rückgriff auf vier ausgewählte Adventslieder. Die stellen in diesem Jahr das Thema »Licht« in den Mittelpunkt. Diesen spirituellen Weg vor Weihnachten geht man nicht allein, sondern trifft sich in einer Begleitgruppe – zum Erfahrungsaustausch, zur gegenseitigen Motivation und Unterstützung, zum Bestärken und Feiern. Darüber hinaus können nach Bedarf zwischen den wöchentlichen Treffen Einzelgespräche mit den Begleiter_innen vereinbart werden.

Interesse? Lust, dabei zu sein? Dann bitte bis 22. November 2018 anmelden bei Pastorin Corinna Schmidt telefonisch unter (040) 369 002-781 oder per E-Mail: pastorin@oefh.de Voraussetzung für die Anmeldung ist die Teilnahme an allen vier Terminen, um einen Gruppenprozess zu ermöglichen.

Am Freitag, den 30. November geht es los. Das erste, obligatorische Treffen beginnt um 19 Uhr in der Kapelle des Ökumenischen Forums (Shanghaiallee 12, 20457 Hamburg) und endet gegen 21 Uhr. Die weiteren Termine finden jeweils am Donnerstag der Adventswochen von 19 bis 21 Uhr statt (6., 13. und 20. Dezember).

Mit auf dem Weg sind Pastorin Corinna Schmidt (Geistliche Leitung Ökumenisches Forum HafenCity, mennonitisch) und Dr. Thomas Kroll (Mitglied im Vorstand des Ökumenischen Forums HafenCity, römisch-katholisch).

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