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Aktion Dreikönigssingen 2019

Aktion Dreikönigssingen 2019

Die diesjährige Aktion Dreikönigssingen war ein voller Erfolg. Am 7. Januar 2019 zogen unsere Sternsinger aus den Gemeinden in Neugraben und Bergedorf durch die HafenCity. Nach der Andacht in der Ökumenischen Kapelle machten sich die König_innen mit dem Segen ausgestattet auf den Weg zu insgesamt 26 Firmen, Institutionen und Privatpersonen in der HafenCity um für Kinder in Not Spenden zu sammeln. Dabei kamen insgesamt 2834,95 Euro zusammen, die über das Kindermissionswerk zum Beispiel an Kinder mit Behinderung (und ihre Familien) in Peru gehen werden, um ihnen auch mit ihren Einschränkungen ein kindgerechtes Leben zu ermöglichen. Die Aktion Dreikönigssingen ist die größte Spendenaktion von Kindern für Kinder weltweit. Im Anschluss an die Tour durch die HafenCity empfingen der Erste Bürgermeister Peter Tschentscher und die Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit unsere Sternsinger gemeinsam mit weiteren Sänger_innen aus anderen Stadtteilen im Hamburger Rathaus. Wir danken allen Firmen, Institutionen und Privatpersonen in der HafenCity für den herzlichen Empfang unserer Sternsinger und für die großzügigen Gaben. Wir hatten einen spannenden und fröhlichen Tag! Außerdem danken wir dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend BDKJ für die Organisation des Termins mit dem Bürgermeister und der Bürgerschaftspräsidentin – es war uns eine Freude!
Weltweite Gebetswoche zur Einheit der Christ_innen

Weltweite Gebetswoche zur Einheit der Christ_innen

von Marius van Hoogstraten

Vom 18. bis 25. Januar findet die weltweite Gebetswoche für die Einheit der Christ_innen statt.* Ausgehend vom Ökumenischen Rat der Kirchen und dem päpstlichen Rat zur Förderung der Einheit der Christen, wird so in der weltweiten Kirche an Jesu Gebet für seine Jünger „damit sie alle eins seien […], damit die Welt glaube“ (vgl. Joh 17,21) erinnert.

Das Motto der Gebetswoche wurde dieses Jahr von den indonesischen Kirchen ausgewählt und lautet: „Gerechtigkeit, Gerechtigkeit – ihr sollst du nachjagen“ (vgl. Deuteronomium/5Mose 16,20a). Aus ihrem Kontext von steigender Ungleichheit in einer schnell wachsenden Wirtschaft legen unsere Geschwister uns damit etwas nahe, das nicht nur auf die indonesische Situation Anwendung findet: Das Zusammenwachsen der Kirchen in all ihrer Vielfalt wird besonders durch konkrete Taten der Einheit, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit lebendig. Es gilt dabei, zu bekennen, wo Christ_innen und Kirchen auch selbst an Ungerechtigkeit schuldig wurden, und zu verkündigen, dass Taten zur Gerechtigkeit und Einheit nur dann gelingen können, wenn wir gemeinsamem Grund stehen: Jesus Christus.

In der Kapelle des Ökumenischen Forums HafenCity findet in dieser Woche jeden Tag – also auch am Samstag und Sonntag – eine Andacht statt. Zudem wird Pastorin Corinna Schmidt, Geistliche Leitung des Forums, am Sonntag, 20. Januar, in der Hauptkirche St. Petri im Gottesdienst predigen.

*Auf der südlichen Halbkugel wird die Gebetswoche um Pfingsten gefeiert.

Andachten im Ökumenischen Forum im Rahmen der Gebetswoche zur Einheit der Christ_innen

Freitag, 18.01.2019, 13 Uhr: Das Recht ströme wie Wasser (Amos 5,24)
Samstag, 19.01.2019, 18 Uhr: Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein (Matthäus 5,37)
Sonntag, 20.01. 2019, 18 Uhr: Der Herr ist gnädig und barmherzig zu allen (Psalm 145,8)
Montag, 21.01. 2019, 13 Uhr: Seid zufrieden mit dem, was ihr habt (Hebräer 13,5)
Dienstag, 22.01.2019, 18 Uhr: Den Armen eine gute Nachricht bringen (Lukas 4,18)
Mittwoch, 23.01.2019, 13 Uhr: Herr der Heere ist sein Name (Jeremia 10,16)
Donnerstag, 24.01.2019, 18 Uhr: Frau, dein Glaube ist groß (Matthäus 15,28)
Freitag, 25.01. 2019, 13 Uhr: Der Herr ist mein Licht und mein Heil (Psalm 27,1)

Außerdem: Pastorin Corinna Schmidt predigt am Sonntag, 20.01.2019 in der Hauptkirche St. Petri zum Motto der Gebetswoche.

Impuls zur Jahreslosung 2019: Suche Frieden und jage ihm nach! (Psalm 34,15)

Impuls zur Jahreslosung 2019: Suche Frieden und jage ihm nach! (Psalm 34,15)

von Pastorin Corinna Schmidt, Geistliche Leitung Ökumenisches Forum HafenCity

Die gute Nachricht ist, es gibt ihn, den Frieden! Die herausfordernde Nachricht ist, er ist nichts Statisches, also nicht ein für alle Mal „eingefangen.“ Frieden muss ich immer wieder mit allen meinen Kräften suchen und erringen.
Im Alten Testament ist der Friede zunächst einmal eine Gabe Gottes und nicht das Werk von Menschen. Gott schenkt Frieden. Sehr umfassend ist dieser Friede/Schalom gemeint. Wenn Schalom da ist, ist der Mensch unversehrt und zufrieden und lebt in Beziehungen, die versöhnt sind. Dass das nicht Menschenwerk sein kann, kommt in dem Psalmwort „Suche Frieden und jage ihm nach“ (Psalm 34,15) zum Ausdruck, denn hier steht nicht: „Schaffe Frieden und bewahre ihn.“ Dennoch ergeht an mich die Aufforderung, genau diesen Frieden, den Gott schenkt, immer wieder neu zu suchen. Ich bin gefragt, diesen umfassenden Frieden zu gestalten. Dazu gehört auch, den ersten Schritt zu wagen, ohne Angst zu haben, mein Gesicht zu verlieren. Dazu gehört es, Geduld zu haben und einander zugewandt zu bleiben. Dazu gehören gute Gedanken für ein friedvolles Miteinander, jenseits von jeglicher Gewalt.
Im mennonitischen Gesangbuch steht ein Gedicht des Lyrikers Rudolf Otto Wiemer (1905-1998):

Ich empfehle der Friedenskonferenz 
den Tisch meiner Großmutter
die, am Tisch sitzend, das Gezänk
mit dem Großvater unterbrach,
indem sie die Hand ausstreckte und
wartete, bis die andere Hand, die
große des Mannes, sich, wenn auch zögernd,
näher heranschob?
diesen Tisch
aus schlechtem fichtenen Holz und
alt wie das faltige Lächeln der Großmutter,
ihn empfehle ich. 

Mögen wir Gottes Schalom in unseren Beziehungen, in der Ökumene und auch für die Konflikte dieser Welt spüren und leben.

Willkommen Marius van Hoogstraten!

Willkommen Marius van Hoogstraten!

Seit diesem Januar bin ich als Vikar im Ökumenischen Forum HafenCity tätig. Mein Vikariat läuft bis Ende 2019 und ist eine Kooperation mit der Mennonitengemeinde zu Hamburg-Altona, wo ich im September schon anfing und in der zweiten Jahreshälfte auch wieder verstärkt aktiv sein werde.

Nach meinem Studium in meiner Heimatstadt Amsterdam, in Kairo und Damaskus kam ich vor zehn Jahren als mennonitischer Freiwilliger nach Bammental in Süddeutschland. Schon bald lernte ich meine Frau Hannah kennen. Gemeinsam zogen wir nach Berlin, wo ich mich im Mennonitischen Friedenszentrum u.a. im interreligiösen Dialog engagierte. Die letzten Jahre war ich wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hamburg und schrieb meine Doktorarbeit zu interreligiöser Begegnung und zeitgenössischer Religionsphilosophie, die ich letztes Jahr vollendete.

Meine Zeit hier wird voraussichtlich ganz andere Herausforderungen mit sich bringen, als die wissenschaftliche Arbeit. Und ich freue mich wahnsinnig darauf!

Marius von Hoogstraten

Wir heißen Marius van Hoogstraten herzlich willkommen im Ökumenischen Forum HafenCity und freuen uns auf die Zusammenarbeit in unserem Team!

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