040 36 90 02 - 780 info@oefh.de
HafenCity Forum – neues Format erfolgreich gestartet

HafenCity Forum – neues Format erfolgreich gestartet

Am 29. März fand das erste „HafenCity Forum“ zum Thema „Schulcampus Lohespark“ in unseren Räumen statt. Nicht nur gemessen an der regen Beteiligung der Anwohner_innen und Vertreter_innen von Institutionen aus dem Viertel war es ein voller Erfolg. Die Initiative Schulcampus Lohsepark konnte den Bezirksfraktionen von SPD und Grünen ihre Argumente darlegen und zum Nachdenken bewegen. Sie werden im Hauptausschuss der Bezirksversammlung Mitte im April den Antrag einbringen, keinen Wohnungsbau auf das Grundstück des Schulcampus Lohsepark zu setzen: Weil in einem wachsenden Stadtteil auch die soziale Infrastruktur mitwachsen muss, „sollen Bolzplätze, Einrichtungen für Jugendliche und Freiräume zur kreativen Aneignung entstehen können“.
Auch Sascha Bartz, Organisator und Moderator des HafenCity Forums, ist zufrieden über Beteiligung und Ablauf des Abends. Der nächste Termin ist für Ende September geplant. Ein mögliches Thema könnte die „Verkehrsplanung“ in der HafenCity sein. Was genau damit gemeint ist, kann Bartz noch nicht genau sagen. Nach einer Umfrage unter den Teilnehmer_innen am 29. März war dies jedoch ein Thema, das häufig genannt wurde. Er werde nun versuchen, herauszufinden, wo genau die Interessen liegen und was die Anwohner_innen in Bezug auf das Thema „Verkehrsplanung“ beschäftigt. Möglich seien auch zwei verschiedene Themen, sagt Bartz.  Nach den Sommerferien werde Genaueres zum nächsten Termin feststehen.

Fragen oder Anregungen zum HafenCity Forum?
Kontakt:
Sascha Bartz (Geschäftsstelle HafenCity Forum)
Telefon: 040 – 32 59 66 99
E-Mail: info@hafencityforum.de

Europawoche im Ökumenischen Forum

Europawoche im Ökumenischen Forum

von Marius van Hoogstraten, Vikar im Ökumenischen Forum HafenCity

Wer die Nachrichten folgt, weiß, dass die Europawahl im kommenden Mai in einer spannenden Zeit stattfindet. Zwischen dem sich verzögernden britischen Ausstieg aus der Europäischen Union und den vielen verschiedenen Auffassungen über die Richtung, in die die EU eingehen sollte: Es ist unsicher, wie es mit dem Projekt des europäischen Zusammenwachsens weitergehen soll. Ich vermute, dass diese Unsicherheit einigen Menschen Sorge bereitet, vielleicht vor allem denjenigen, die meinen, dass die europäische Zusammenarbeit trotz all ihrer Fehler doch einem Frieden dient, der in Europa überhaupt nicht selbstverständlich ist. Gleichzeitig stellen einige Kirchen auch die Frage (wie bei unserer Veranstaltung am 22. Mai), ob die EU und ihre Innen- und Außenpolitik diesem Frieden eigentlich noch dient.

Europa, und damit auch die Europawoche in Hamburg und im Ökumenischen Forum, ist mehr als nur die Europäische Union und die Europawahl. Es geht vor allem darum, sichtbar zu machen, wie reichhaltig und wichtig, die Verbindungen von Hamburg zu den Nachbarländern sind. Oder vielleicht sollte ich sagen wie präsent Europa mitten in dieser Stadt ist. Denn viele Hamburger_innen, und viele Kirchen und Gemeinden hier, haben starke Verbindungen zum europäischen Ausland – wie sofort klar wird, wenn man einen Blick auf unsere weiteren Veranstaltungen in der Europawoche wirft. Wenn wir also von Europa sprechen, bedeutet das nicht nur das politische Projekt oder die Beziehungen zu unseren Nachbarländern, sondern auch die große Vielfalt, auch weit über Europa hinaus, die in unserer Stadt direkt vor unserer Tür lebendig ist. Ökumene in Hamburg ist seit jeher international!

Hier geht es zum Programm der Europawoche 2019 im Ökumenischen Forum HafenCity

Weitere Informationen zur Europawoche hier.

 

Ostern feiern

Ostern feiern

von Veronika Pielken, Ökumenebeauftragte im Erzbistum Hamburg

Früh am Morgen, wenn es noch dunkel und kaum jemand auf der Straße ist, gehe ich zur Kirche. Ich stelle mich zu den anderen, die sich bereits um das Osterfeuer auf dem Kirchplatz versammelt haben. Ich höre die Worte:

Christus, Sein ist die Zeit.

Die Osterkerze wird entzündet und in die dunkle Kirche getragen. Der Ruf erklingt:

Lumen Christi!

Das Licht Christi! Jesus Christus ist das Licht der Welt!
Diese Zeichen nehmen mich mit in ein Geschehen, das geheimnisvoll ist und bleibt: Jesus Christus ist auferstanden. Das Dunkel des Grabes ist überwunden. Das Licht Christi erhellt     Raum und Zeit.
Ich weiß mich hineingenommen in den Glauben, der Christen und Christinnen in allen Konfessionen durch die Jahrhunderte trägt:

Ich glaube an Gott, den Schöpfer …

Ja, ich glaube, dass Gott der Ursprung allen Lebens ist. Wir Menschen können das Leben in seiner Fülle nie ermessen und entschlüsseln. Ich glaube, es bleibt ein Wunder, das mich staunen und achtsam sein lässt.

Ich glaube an Jesus Christus …

Ja, ich glaube, dass Gott in ihm Mensch geworden. Ich glaube, dass Jesus ganz und gar getragen war von der Liebe Gottes. Ich glaube, dass er in dieser Liebe Stand halten konnte in allen Anfechtungen. Ich glaube, dass er zu einem Leben in Wahrhaftigkeit führt.

Ich glaube an den Heiligen Geist …

Ja, ich glaube, dass er das Vertrauen zu Gott und den Menschen stärkt. Ich glaube, dass er befähigt, die eigene Schuld und Verstrickung zu erkennen. Ich glaube, dass er Versöhnung ermöglicht. Ich glaube, dass das Leben im Tod nicht endet, sondern vollendet wird in Gott.
Im Laufe des Gottesdienstes wird es hell. Ein neuer Tag beginnt.
Ich glaube, dass Jesus Christus da ist. Ich glaube, dass er zu einem Leben in seinem Licht führen will.

Jesus Christus, erleuchte alle Dunkelheiten. Schenke den Geist Deiner Liebe. Lass mich Dich erkennen in allem was lebt. Amen.

 

Bild: Jerzy / pixelio.de

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