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Seenotrettung. Jetzt!

Seenotrettung. Jetzt!

Wir zeigen uns nach außen mit Rettungsdecken verhüllt, um ein Zeichen zu setzen, dass wir hinschauen und handeln müssen: Die Kriminalisierung der zivilen Seenotrettung muss ein Ende haben! Seenotrettung muss auch eine staatliche Aufgabe bleiben. Viele Städte in Deutschland wollen „Sichere Häfen“ sein – lassen wir das Realität werden!

Die Hamburger Kirchen der Innenstadft rufen auf: betet und geht auf die Straße! Lasst uns Viele werden. Ab dem 22.8. immer donnerstags um 17.15 Uhr in Hauptkirche St. Petri zu Hamburg. Gebet mit anschließendem Schweigemarsch durch die Innenstadt.

#PalermoAppell #Seenotrettung #SeaWatch #EUmanity#solidaritycities #JederMenschHatEinenNamen #DuSollstNichtTöten#SchafftSichereHäfen #AufnahmeJetzt #SchickenWirEinSchiff

Ducksteinfestival in der HafenCity

Ducksteinfestival in der HafenCity

von Pastorin Corinna Schmidt (Geistliche Leitung Ökumenisches Forum HafenCity

Ducksteinfestival zwischen Dar-es-Salaam-Platz und Koreastraße heißt Musik und Straßentheater mitten in der HafenCity erleben! Das Programm bietet mitreißende Musik aus vielen Genres wie Blues, Pop, Folk, Country oder Gospel, urkomische Comedy-Perfomances, außergewöhnliches Puppentheater, Partnerakrobatik in Perfektion – und das alles ist umsonst!

Ducksteinfestival heißt aber auch, dieses Spektakel nicht allein zu erleben. Das Fest ist gleichzeitig ein Nachbarschaftsbegegnungsort. Jeden Abend von 19:00 – 20:00 Uhr lädt das Netzwerk HafenCity zum Stammtisch ein. Eine blaue Fahne macht den Treffpunkt kenntlich, lässt Nachbar_innen und Interessierte zusammenkommen. Erst mal schnacken und dann musikalische, theatralische und kulinarische Häppchen gemeinsam genießen.

Und damit alles gut geht und gelingt, steht am Anfang die Bitte um Gottes Segen. Mit einer Segensfeierer öffnet das Fest am Freitag, den 19.07. um 19 Uhr auf dem Dar-es-Salaam-Platz. Ich freue mich jetzt schon auf Mick, der in seiner unnachahmlichen Art mich und die Gäste empfangen wird.

Kommt doch auch einfach zwischen dem 19. und 28. Juli vorbei!

 

 

 

Erlebnis Pilgern – Zwei Bewohner_innen aus der Ökumenischen Hausgemeinschaft auf dem Jakobsweg

Erlebnis Pilgern – Zwei Bewohner_innen aus der Ökumenischen Hausgemeinschaft auf dem Jakobsweg

von Hannah Rosenfeld und Marius van Hoogstraten

Sechs Wochen ist es jetzt her, dass wir erschöpft und euphorisch in Santiago de Compostela ankamen. 640 Kilometer hatten wir in den 30 Tagen davor zu Fuß hinter uns gebracht, bei gutem und schlechtem Wetter, alleine und umgeben von anderen Pilgern, auf wunderschönen, schwierigen und gelegentlich auch einfach sehr langen Wegen. Blasen hatten wir kaum, dafür Sehnenentzündungen und eine Lebensmittelvergiftung.

Es hätten eigentlich 800 Kilometer sein sollen, aber unsere Beine protestierten nach der ersten Woche so heftig gegen die ungewohnte tägliche Belastung, dass wir unser Tagespensum deutlich reduzieren und einen Teil von dem Weg auslassen mussten. Jetzt denken wir: Ach ja, auch so war es schön, anstrengend und weit. Aber damals fiel es uns nicht leicht, festzustellen, dass wir langsamer machen mussten, weil wir einfach an eine Grenze stießen. Und so ging es vielen Pilgern, die mit Verletzungen kämpften: Wir waren vielleicht auf diesem Weg, um etwas von den Zwängen der modernen Welt zurückzulassen, aber wir hatten unsere eigenen Zwänge einfach mitgebracht.

Menschen fragen uns seitdem gelegentlich, ob wir zu einer tiefen spirituellen Einsicht gekommen sind. Die Antwort darauf ist meistens nein — das heißt, wir sind zur Einsicht gekommen, dass wir es (immer noch) schön finden, zu wandern. Und dass wir es (immer noch) miteinander gut aushalten. Aber tiefe spirituelle Erfahrungen, wie manche Pilger, die wir kennenlernten, berichten, haben wir nicht gemacht.
Gleichzeitig ist das vielleicht auch schon eine Einsicht. Wir hatten eine Reise erwartet, erfüllt von intensiven Erlebnissen und tiefen Gedanken. Aber stattdessen genossen wir vielmehr die Abwesenheit von tiefen Gedanken oder intensiven Erlebnissen. Den ganzen Tag unterwegs zu sein, und nicht viel anderes am Kopf zu haben als: sollen wir jetzt Pause machen, oder erst im nächsten Dorf? Hast du schon Hunger? Haben wir genügend Wasser dabei? Können wir in der Herberge auch Wäsche waschen? Vielleicht ist das ja die tiefe Einsicht: Dass das Leben nicht schnell sein muss (die Tagesleistung nicht übermäßig), das Essen nicht abwechslungsreich, und die Kleider nicht jeden Tag neu. Dass wir bei dem einfachen Leben, wenn wir uns nach einem langen Tag auf dem Weg im Schlafanzug um einen Tisch mit anderen Pilgern aus der ganzen Welt um eine einfache Mahlzeit versammeln, vielleicht schon ganz nah kommen an das Leben, für das wir geschaffen wurden.

Wer unseren Autor_innen  Fragen zu ihren Erfahrungen auf dem Pilgerweg stellen möchte, der/die sende ein E-Mal an: info@oefh.de

From Brother James, half-brother of Jesus Christ to us all!

von Pastor Prince Ossai Okeke (Coordinator- Communication Platform between the Nordkirche and the International Churches)

Wherefore, my beloved brethren, let every man be swift to hear, slow to speak, slow to wrath, James 1 vs. 19.

The writer of the book of James was James the half-brother of our Lord Jesus Christ. Who probably while growing up as a young man couldn´t swiftly hear all Jesus Christ his half-brother was saying, especially the claim to be God´s son? Knowing too well that they shared the same mother, ate from the same dishes, played together and learnt together. It couldn´t have been easy for him to hear swiftly all that many of Jesus followers said about Jesus.

Hearing is not easy. And to hear swiftly which could mean to quickly have an open ear to God and to other people remains indeed a challenging factor in our present time. Some of the challenging factors could be lack of time, too many distractions and the hyperactive lifestyle that we are faced with today.

Oh, how difficult it is to listen to others, and how challenging it becomes when you are the speaking type. The fact is that hearing, or listening is not easy. Hearing means that you humble yourself to keep quite in order to listen. Hearing also means to actively surrender to give others the opportunity to express themselves fully. Hearing means that you are dedicated to understand the person speaking to you! Let every man be swift to hear.

And then brother James continued with even more difficult one, “slow to speak”

How many times have we said things that we wished we had chosen to be slow to speak? How many times have we allowed our mouth to run faster than our brain? And then we try to eradicate the mess that we said with our mouth with I am sorry, not knowing that I am sorry sometimes is not a good eraser.

Now, our society has become communicatively demanding that we are rather slow to hearing and swift in speaking. Yet, James preference order was quick to hearing and slow to speak. The verse did not prohibit speaking but it suggests a model, which is that we should listen fully to others to understand them before we speak. This will help us and others to be “slow to wrath”. In the ecumenical relationships between churches, these three requests from brother James the half-brother of Jesus Christ are very vital in sustaining and progressing a cordial togetherness as brothers and sisters in Jesus Christ. If we can be swift to hear others, slow to speak to others than we will be slow to wrath with others. May God help us to be swift to hear, slow to speak and slow to wrath, Amen.

 

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