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Öffentliche Werkstatt Grasbrook

Öffentliche Werkstatt Grasbrook

von der HafenCity Hamburg GmbH

Die erste Phase des „Wettbewerblichen Dialogs“ zum Grasbrook wurde Anfang Dezember 2019 mit der ersten Juryentscheidung abgeschlossen: Seitdem stehen die sechs Entwürfe fest, die nun in der zweiten Phase weiterbearbeitet werden. Viel Grün, Freizeit- und Sportanlagen am Wasser, spektakuläre neue Dachkonstruktionen, darunter öffentliche Treffpunkte oder Raum für kreative Startups sowie autoarme Verkehrskonzepte: Das sind nur einige der Ideen für den neuen Stadtteil Grasbrook, die von den aus Städtebau und Freiraum neu zusammengestellten Planungsteams nun weiter konkretisiert werden.

Auch in dieser Phase gibt es wieder Möglichkeiten der Mitwirkung: Als wichtiger Zwischenschritt in der Vertiefungsphase besteht für Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, mit den Planungsteams ins Gespräch zu kommen, deren Denk- und Arbeitsprozess kennenzulernen und zu diskutieren.

Die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen und die HafenCity Hamburg GmbH laden Sie sehr herzlich ein zur

Öffentlichen Werkstatt“ – Planungsteams diskutieren mit den Bürgerinnen und Bürgern ihre Entwürfe für den Grasbrook
am Sonnabend, den 25. Januar 2020
10:00 Uhr bis 15:30 Uhr
im Hamburg Cruise Center HafenCity  
Chicagokai, 20457 Hamburg
U-Bahn: U4 Station Überseequartier oder StadtBus 111 (HafenCity)

Mit dabei sind Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt, Prof. Jürgen Bruns-Berentelg, Vorsitzender der Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH, Oberbaudirektor Franz-Josef Höing, Prof. Matthias Sauerbruch (Jury-Vorsitzender) sowie Prof. Klaus Overmeyer vom Planungsbüro Urban Catalyst.

Die Planungsteams (jeweils ein Büro aus den Sparten Städtebau und Freiraum) sind:

Mandaworks AB (Stockholm) mit Karres en Brands RB (Hilversum)

ADEPT ApS (Kopenhagen) mit Studio Vulkan Landschaftsarchitektur GmbH (Zürich)

Herzog & de Meuron Basel Ltd. (Basel) mit VOGT Landschaftsarchitekten AG (Zürich)


Save the date: Bevor am 3. April die endgültige Jury-Entscheidung fällt und das städtebauliche und freiraumplanerische Gesamtbild des Grasbrooks feststeht, werden die Entwürfe am 2. April 2020 nochmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

Hintergrundinformationen zum Projekt Grasbrook, dem Wettbewerblichen Dialog sowie eine umfassende Dokumentation der Ideen aus der vorlaufenden Beteiligung („Grasbrook Werkstätten“ und Online-Beteiligung) finden Sie unter www.grasbrook.de.

15 Minuten mit sich und Gott – Mittags- und Abendgebet im Ökumenischen Forum

15 Minuten mit sich und Gott – Mittags- und Abendgebet im Ökumenischen Forum

Im Ökumenischen Forum HafenCity haben wir ein besonderes Andachtsformat: das Mittags- und das Abendgebet. Diese kleinen ökumenischen Andachten dauern nur 15 Minuten und werden nicht nur von Geistlichen gehalten, sondern von Mitgliedern des Kapellenteams, die ganz unterschiedliche Hintergründe haben. Einige von ihnen leben in der Ökumenischen Hausgemeinschaft, andere sind mit dem Ökumenischen Forum über die Mitgliedskirchen oder auch durch ganz andere Zusammenhänge verbunden. Eine von Ihnen ist Silke Bittmann. Seit 3 Jahren gestaltet sie regelmäßig Andachten in der Kapelle. Im Sommer 2019 ist sie in die Ökumenische Hausgemeinschaft eingezogen. Sie sagt: „Selbst regelmäßig Andachten zu gestalten ist eine tolle Erfahrung. Man braucht dazu keine Vorkenntnisse – nur Lust auf 15 Minuten mit sich und Gott.“

Drei Fragen an Silke Bittmann:

Wie kam es dazu, dass Du Teil des Kapellenteams wurdest und regelmäßig Andachten im Ökumenischen Forum gestaltest?

Silke: Das ist ein schöner Zufall! Im Sommer 2016 besuchte ich einen Gottesdienst in der Flussschifferkirche. Es war ein Literaturgottesdienst zu Nina Georges Roman „Das Lavendelzimmer“. Die Predigt hat mir unglaublich gut gefallen und ich kam daher beim anschließenden Kaffeetrinken mit der Pastorin ins Gespräch. Es war Pastorin Corinna Schmidt aus dem Ökumenischen Forum HafenCity, die an diesem Tag als Gastpredigerin in der Flussschifferkirche war. Das Ökumenische Forum kannte ich vorher nicht und ließ mir von Corinna viel darüber erzählen, was mich sehr neugierig machte.
Wenig später schaute ich dort vorbei, bekam eine Hausführung und besuchte das erste Mal eine Andacht in der ökumenischen Kapelle. Und dann fragte mich Corinna, ob ich nicht Lust hätte, selbst einmal eine solche Andacht zu gestalten. Es gab gerade zu der Zeit einen Workshop zur Fortbildung des Kapellenteams, an dem ich teilnahm. Und dann ging es auch schon los. Seitdem gestalte ich einmal im Monat eine Andacht.

Was gefällt Dir besonders daran, was hast Du gelernt?

Silke: (lacht) … auf jeden Fall habe ich ein super Zeitgefühl entwickelt! Meine Andachten dauern immer zwischen 13 und 17 Minuten. Wenn mal jemand deutlich überzieht, erwische ich mich dabei, wie ich ganz ungeduldig werde. Für meinen Beruf kann ich diese neu gewonnene Eigenschaft gut gebrauchen. Ansonsten habe ich viele neue Lieder kennengelernt. Ich bin römisch-katholisch und kannte früher vorwiegend Lieder aus dem Gotteslob. Aber es gibt noch so viele andere schöne Lieder! Überhaupt war die christliche Vielfalt im Ökumenischen Forum und im Kapellenteam für mich neu und besonders. Ich komme aus Hessen und kannte dort vorwiegend katholisch und evangelisch.
An der Gestaltung des Mittags- oder Abendgebetes mag ich sehr, dass ich die Freiheit habe, selbst Texte auszuwählen und meinen ganz persönlichen Zugang dazu schildern kann. Diese Texte müssen nicht aus der Bibel sein. Es könnte zum Beispiel ein Gedicht sein. Oder ein Songtext. Das ist für mich eine tolle Sache.

Was kannst Du Interessent_innen mitgeben? Wer kann mitmachen?

Silke: Man braucht zum Mitmachen keinerlei Vorkenntnisse – nur Lust auf 15 Minuten mit sich und Gott. Es gibt einen vorgegebenen Rahmen, den man als Grundlage nehmen kann. Darin ist es möglich, die 15 Minuten sehr individuell zu gestalten. Das muss man aber nicht. Man kann auch einfach einen Bibeltext vorlesen und die Deutung den Besucher_innen der Andacht selbst überlassen. Selbstverständlich kann man sich mit den anderen Mitgliedern des Teams austauschen und bekommt regelmäßige Fortbildungen. Die nächste ist ganz bald, da könnte man sich direkt anschließen.

Bei Interesse am Mitwirken im Kapellenteam, einfach bei Corinna Schmidt melden. Die nächste Fortbildung findet am 28. Januar 2020 um 18 Uhr statt. Um vorherige Anmeldung wird gebeten unter pastorin@oefh.de oder telefonisch unter 040-239002-782.

Impuls zur Jahreslosung 2020

Impuls zur Jahreslosung 2020

von Pastorin Corinna Schmidt, Geistliche Leitung Ökumenisches Forum HafenCity

„Ich glaube, hilf meinem Unglauben“, Mk 9, 24

Die Jahreslosung trifft in seiner Spannung den Nerv der Zeit. Ist es nicht so, dass es viele hoffnungsfrohe und engagierte Menschen gibt, die versuchen etwas in Kirche und Gesellschaft zu bewegen? Der Glaube, dass wir, z.B. den Klimawandel betreffend noch eine Chance haben, führt besonders junge Menschen auf Kongressen zusammen und lässt sie auf die Straße gehen. Die Sehnsucht nach gelungenem Leben nährt die Hoffnung und den Glauben, dass Veränderung möglich ist.

Und gleichzeitig gibt es so Vieles auf unsere Erde, was eine andere Sprache spricht. Die Stimmungsumfrage in der Bevölkerung ergab letzte Woche beim Politbarometer, dass die Gruppe derer, die keiner Partei zutraut, dass sie etwas zur Integration von Migrant*innen oder dem Aufhalten des Klimawandels positiv beitragen können, die größte ist.

„Ich glaube, hilf meinem Unglaube“- das schreit ein Vater in der Begegnung mit Jesus heraus, weil er schon so viel versucht hat, damit sein Junge geheilt wird, und alles gescheitert ist. Dringlichkeit und Verzweiflung schwingen mit, genauso wie Hoffnung auf Leben und letztendlich das Vertrauen, dass Gott in Jesus zu heilen vermag.

Diese Spannung von tiefer Zuversicht und Ernüchterung – von authentischem Glauben und gleichzeitigem Zweifel empfinde ich zutiefst menschlich und ehrlich.

Beide Pole der Spannung beschreiben einen Dialog, den es zu führen gilt: Es sich einerseits nicht einfach machen, indem ich mich hinter Gott verstecke, der machtvoll handeln wird, und andererseits gerade aus dem Vertrauen an Gott zu leben und zu handeln. Ich halte weiter nach Menschen Ausschau, die TROTZ ALLEDEM Zivilcourage zeigen und hoffnungsfroh das neue Jahr angehen. Gottes Geist möge Mut, Liebe und Zuversicht stiften.

Terminankündigung: Pastorin Corinna Schmidt verlässt zum 31. März 2020 das Ökumenische Forum HafenCity. Wir verabschieden sie am 18. März 2020 um 18 Uhr in der Kapelle des Ökumenischen Forums HafenCity.
Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen.

 

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