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Open-Space-Workshop Quartiersmanagement HafenCity

Open-Space-Workshop Quartiersmanagement HafenCity

Etwa 70 Teilnehmende haben sich am 8. Februar am Workshop zur Entwicklung eines Leitbildes für das Quartiersmanagement in der HafenCity beteiligt – wir sind begeistert! In lockerer Atmosphäre, aber mit höchster Motivation und inspirierenden Ideen machten sich die Anwesenden ans Werk, zehn wichtige Themen zum Quartiermanagement in verschiedenen Arbeitsgruppen zu bewegen und zu diskutieren, zum Beispiel die geplanten Gemeinschaftshäuser, die Finanzierungsfrage oder über Angebote für die Bewohner_innen des Stadtteils. Dabei ging es nicht nur um die nächsten Jahre, sondern um einen längeren Zeitraum von etwa 50 Jahren. Die Gruppenarbeiten fanden an unterschiedlichen Orten statt – auch in unserer Kapelle und bei unseren Nachbarn vom pms Familienservice – schon hier hat sich gezeigt, wie sich nachbarschaftliches Engagement ausbreiten kann. In den Arbeitsgruppen wurde beratschlagt, gestritten und geträumt – am Ende entstanden viele zukunftsweisende Ergebnisse.

Die genauere Evaluierung wird beim nächsten Termin am 18. April 2020 – wieder im Ökumenischen Forum HafenCity – vorgenommen. Zu diesem Termin sind nicht nur die Teilnehmenden der 1. Runde wieder herzlich eingeladen, sondern auch all diejenigen, die den Auftakt verpasst haben und nun neugierig geworden sind und mitmischen wollen. Eine offizielle Einladung für den Workshop wird Mitte März versendet. Die Anmeldung ist jedoch schon jetzt über die E-Mail-Adresse: beteiligung@hafencity.com möglich und ausdrücklich erwünscht!

Die Ergebnisse des Workshops vom vergangenen Wochenende werden auf der Online-Beteiligungsplattform https://beteiligung.hafencity.com in Kürze eingestellt. Aktuell wird noch an der Zusammenfassung gearbeitet. Es können dort außerdem weitere Informationen zum gesamten Prozess abgerufen und Meinungen eingestellt werden.

Bild: HafenCity Hamburg/Thomas Hampel

Andachtsraum Kino – die Zeit vor Ostern bewusst(er) gestalten

von Dr. Thomas Kroll, Erzbistum Hamburg und Vorstandsmitglied Ökumenisches Forums HafenCity

Liebe Leserinnen und Leser!

»Am Aschermittwoch ist alles vorbei«. Der alte Liedtitel gilt nur bedingt. Denn nach dem Karneval geht’s für viele Menschen erst richtig los. Sie möchten, ob spirituell oder anderweitig motiviert, im Leben aufräumen, mit einem Frühjahrsputz im engeren oder weiteren Sinn beginnen, kurzum: die Zeit vor Ostern bewusst(er) gestalten.
Die Tradition vieler christlicher Kirchen unterstützt dieses Ansinnen und hält zur Vorbereitung auf das große kommende Fest entsprechende Angebote bereit. So helfen etwa Fasten und Leseordnung der Liturgien ebenso beim langen Countdown vor dem Osterfest wie »7 Wochen ohne« und die Mitfeier sogenannter Frühschichten.

Vor Jahren überraschte mich der Kölner Domprediger mit der Aussage, er habe Menschen, die vor Ostern eine Beichte absolviert, sprich: das Sakrament der Versöhnung empfangen haben, als Buße aufgetragen, ins Kino zu gehen und den Film »Schindlers Liste« zu erleben. Das ist mehr als ein Vierteljahrhundert her, in meinen Augen aber nach wie vor eine bedenkenswerte Idee, auch in ökumenischer Hinsicht ein diskutabler Vorschlag. Dem könnte jeder und jede für sich, aber auch gemeinsam mit Menschen guten Willens bzw. anderer Konfession folgen.

Zwei Tipps: Mindestens bis zum 19. Februar läuft in den Kinos noch »Ein verborgenes Leben«, ein hochkarätiger Film von Terrence Malick. Wer etwas über die Kraft des Gewissens und über christlich motivierten Widerstand in Zeiten des Nazi-Terrors erleben möchte, suche alsbald den Andachtsraum Kino auf. Wer die Kraft des Antisemitismus – gestern wie heute – bedenken und etwa einen Einblick erhalten möchte, wie Institutionen Missliebiges und Missbrauch vertuschen, findet in Polanskis Meisterwerk »Intrige« ausreichend Stoff.
Nicht genug: Beide Großkirchen bieten dank der Websites zum »Film des Monats« (Jury der evangelischen Filmarbeit) und zum »Kinotipp der katholischen Filmkritik« immer wieder Anregungen für einen inspirierenden Kinobesuch – nicht nur in der österlichen Bußzeit.

Belebende Karnevalstage und einen guten Start in die vierzig Fastentage vor Ostern

wünscht

Thomas Kroll

P.S. Kleiner Werbeblock, ausnahmsweise zum Schluss: Wer nicht gern allein ins Kino geht, wird vielleicht hier fündig?

Bild: INTRIGE © Weltkino Filmverleih

Seminarräume im Café ElbFaire werden wieder zum Wahllokal

Seminarräume im Café ElbFaire werden wieder zum Wahllokal

von Pastorin Corinna Schmidt, Geistliche Leitung Ökumenisches Forum HafenCity

Immer mehr Menschen siedeln sich in der HafenCity an. Waren es Ende 2016 noch 3275 gemeldete Personen, so sind es aktuell knapp 5000 Menschen in etwa 3.000 fertig gestellten Wohnungen. Die Infrastruktur jedoch hängt diesem Bevölkerungszuwachs derzeit noch hinterher. So gibt es nach wie vor erst eine einzige Schule im Stadtteil. Öffentliche Orte wie Schulen dienen der Stadt aber auch als Wahllokale.

Jetzt ist die Stadt Hamburg in dieser Hinsicht bereits zum zweiten Mal in Not: es werden für die Wahl der Hamburger Bürgerschaft am 23. Februar 2020 mittlerweile drei Wahllokale in der HafenCity gebraucht! Neben der Katharinenschule, die den westlichen Bewohner_innen zur Verfügung steht, sind nun außerdem das Kinderhaus HafenCity am Hannoverschen Bahnhof und das Ökumenische Forum Wahllokale für die 22. Bürgerschaftswahl in Hamburg.

Wir haben nicht gezögert, in dieser Notsituation zu helfen. Schon bei der Wahl für das Europaparlament im vergangenen Jahr haben wir unsere Räume zu diesem Zweck zur Verfügung gestellt. Uns ist es wichtig, dass kein/e Wähler_in wegen Überfüllung umkehrt, sondern dass möglichst viele Menschen ihre Stimme abgeben, damit demokratische Strukturen unterstützt werden. Wenn wir als Kirchen dazu beitragen können, diese Stadt und den Stadtteil zu einem lebenswerten Ort zu machen, sind wir dabei!

 

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