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Kraft Liebe Besonnenheit

Kraft Liebe Besonnenheit

von Sabine Bär, Deutsche Seemannsmission

Wenn ich morgens im Bus zur Arbeit sitze, führt mich der Weg an einem Gemeindehaus vorbei, an dessen Wand die Worte „Kraft – Liebe – Besonnenheit“ angebracht sind. Beim ersten Mal las ich das nur und dachte mir nichts dabei. Beim zweiten und dritten Mal allerdings, begann ich, mir Zeit dafür zu nehmen, was diese Worte für mich bedeuten.

Im Februar 2020 begann für mich ein neuer Lebensabschnitt: mein Start in die Vollzeitbeschäftigung bei der Deutschen Seemannsmission. Etwas holprig, wenn man so will. In den ersten 6 Wochen musste ich von Tür zu Tür zwei Stunden pendeln, um in die Bremer Geschäftsstelle zu kommen. Das kostete viel Kraft. In dieser Zeit erfuhr ich aber die volle Unterstützung meines Partners. Durch seine Liebe konnte ich für diese Phase immer wieder Kraft schöpfen. Ich stieg in die Welt der Seeleute ein und besann mich auf die Zeit meiner frühen Kindheit, als mein Papa zur See fuhr. Irgendwie fühle ich mich ihm dadurch wieder ein Stück näher…

Als wir kurz nach dem Umzug der Geschäftsstelle nach Hamburg ins Homeoffice mussten, kam die nächste Herausforderung für mich.
Durch diese Kraftpole konnte ich mich der neuen Aufgabe stellen, mich zu Hause in die weiteren Strukturen einzuarbeiten. Technisch war lange nicht alles in Ordnung, aber mit Ruhe und Besonnenheit gelang auch das.

Kraft – Liebe – Besonnenheit. Während viele von Kraft-Orten oder Kraft-Quellen reden, kommen mir diese Worte wie eine Art Energie vor. Gott schenkt mir diese Worte, um aufzutanken – auf meine ganz persönliche Weise.

 

Meine 2 Gesichter – das Fotoshooting

Meine 2 Gesichter – das Fotoshooting

Die erste Phase unseres Fotoprojektes „Meine ZWEI Gesichter“ ist abgeschlossen. Eine Woche lang haben wir täglich vier Stunden lang insgesamt etwa 100 Menschen fotografiert – mit und ohne Mund-Nasen-Schutz. Unser erfahrener und engagierter Fotograf Carsten Hokema war ein super Motivator und hat mit seiner Freude alle anderen angesteckt, so dass unsere Fotomodelle viel Spaß dabei hatten, sich ablichten zu lassen. Wie nehme ich die richtige Position ein? Wo muss ich hinschauen? Was mache ich mit den Händen?

Entstanden sind ausdrucksstarke Bilder, die auch den Modellen ausnahmslos gefallen haben. Wir sind erfreut, wie unterschiedlich die Teilnehmer_innen sind. In unser Fotostudio in der Kapelle kamen Menschen jeden Alters, Nachbar_innen, Newsletterleser_innen, Gäste der ElbFaire, Mitarbeiter_innen aus dem Haus, Bewohner_innen der Ökumenischen Hausgemeinschaft, Menschen aus der HafenCity und aus unseren Mitgkliedskirchen. So manche_r brachte uns auch Personen aus ihrem/seinem Umfeld vorbei – wir waren entzückt über diese tatkräftige Mithilfe.

Nun werden wir die Bilder ordnen und auf Fotopapier drucken lassen, damit am 4. September die Ausstellung in der Kapelle eröffnet werden kann. Einige Tage vorher, werden wir die Fotos auch in der Onlinegalerie unter www.meine2gesichter.de/hafencity hochladen und jeder Teilnehmerin und jedem Teilnehmer ihre/seine Dateien zum Download zur Verfügung stellen. Wir danken an dieser Stelle bereits allen Teilnehmer_innen und freuen uns schon auf die Ausstellung mit den zwei Gesichtern von so vielen Menschen.

So schmeckt der Sommer

So schmeckt der Sommer

von Lisa Rieck, Ökumenisches Forum HafenCity

In der Büroetage im zweiten Stock des Ökumenischen Forums gibt es ein eindeutiges Zeichen dafür, dass Sommer ist. Man kann den Sommer schmecken. Er schmeckt nach geeistem Kaffee mit Gewürzen, vor allem Kardamom. Das ist so wunderbar erfrischend.Eine Kollegin bereitet ihn jedes Jahr zu Hause vor und stellt ihn dann in den Kühlschrank. Zumeist feiert sie auf diese Weise auch ihren Geburtstag mit uns. Wir treffen uns dann rund um das orangene Sofa in der Teeküche, genießen diese Erfrischung, singen ihr ein Ständchen und kommen miteinander ins Gespräch.

In diesem Jahr habe ich nicht damit gerechnet, diesen köstlichen Kaffee und vor allem auch die Gemeinschaft miteinander zu erleben. Die letzten Monate war ich hauptsächlich im Homeoffice tätig, so wie die meisten der Kolleg_innen. Auf der Büroetage ist es sehr ruhig geworden. Das hat gute Gründe und ich bin dankbar dafür, die Möglichkeit des Homeoffice nutzen zu dürfen. Aber ganz ehrlich: Mir fehlt die Gemeinschaft in der Büroetage. Mir fehlen gemeinsame Kaffeepausen. Mir fehlt der Austausch.
In der Woche vom 6.-10. Juli war ich häufiger im Ökumenischen Forum, da wir in dieser Woche die Fotoaktion „Meine ZWEI Gesichter“ durchgeführt haben. Zwar bin ich mit Mund-Nasen-Schutz im Büro unterwegs gewesen und habe mehr Abstand zu den Kolleg_innen gehalten, aber ich habe tatsächlich gemeinsam mit ihnen einen geeisten Kaffee mit Gewürzen getrunken. Das Ständchen fiel aus, aber die Gemeinschaft war da. Sie schmeckte köstlich und fühlte sich so schön an.

Es gibt ein Lied, dass ich eigentlich nicht mehr hören kann, weil ich es zu oft gesungen habe und gar nicht wirklich schön finde, aber in diesem Moment hat es sich wieder einmal als Ohrwurm festgesetzt… „Danke für meine Arbeitsstelle, danke für jedes kleine Glück…“.
Das stimmt. Ich bin Gott wirklich sehr dankbar. Für meine Arbeitsstelle, für die Bürogemeinschaft, für die Möglichkeit des Homeoffice, für meine Gesundheit und für den geeisten Kaffee, den es sogar im Corona-Sommer gab.

Bildquelle: pixabay.de

Update: Neues Konzept fürs Ökumenische Forum HafenCity

Update: Neues Konzept fürs Ökumenische Forum HafenCity

Einstimmig dafür. Das ist ein Erfolg für die Ökumene und das Ökumenische Forum HafenCity. Am 22. Juni 2020 hat die Mitgliederversammlung des Vereins online getagt und sich für das intensiv erarbeitete Konzept entschieden.

In einem mehrjährigen Prozess haben sich Menschen aus den Kirchen, dem Stadtteil, der Ökumenischen Hausgemeinschaft und aus verschiedenen Gemeinden der 21 Kirchen engagiert. Der Vorstand des Vereins freut sich, im August die Umsetzung anzugehen.

Der Wahlausschuss ist ebenfalls gewählt und wird alle Vorbereitungen treffen, um die Stelle der Geistlichen Leitung neu zu besetzen.

Schwerpunkt des neuen Konzeptes ist das Leben in Gemeinschaft. Gemeinsam beten, feiern, fragen, staunen, Gastfreundschaft üben soll künftig eine tragende Rolle in der Arbeit des Forums spielen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den Bewohner*innen der HafenCity, die nach Heimat, Kontakten und Netzwerken suchen, sowie auf den Zukunftsfragenden aus den Mitgliedskirchen die sich für adäquate Formen und Gestalt der Kirche(n) von morgen sind interessieren.

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