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Segen to go!

Segen to go!

So wie ein Coffee to go auf dem Weg nach Hause die Hände wärmt, so wärmt ein Segen to go das Herz auf dem Weg nach Weihnachten!
In der Kapelle hängen ab sofort viele orangene Klappkärtchen aus, die genau dafür gedacht sind: um sie mitzunehmen und sich daran zu erfreuen. Die Kapelle ist an 365 Tagen im Jahr von 10 bis 18 Uhr geöffnet, Wir hoffen auf viele Besucher_innen, die sich einen solchen Segen einstecken möchten. Die Idee für den Segen to go kommt von der Ökumenischen Hausgemeinschaft, die damit allen eine gesegnete Adventszeit wünscht. Kommen Sie gut durch die Vorweihnachtszeit!

Zur aktuellen Pandemie-Situation

Zur aktuellen Pandemie-Situation

Aufgrund des momentanen Lockdowns sind bis auf Weiteres alle Veranstaltungen im Ökumenischen Forum HafenCity abgesagt. Einzige Ausnahme: unsere täglichen Mittags- und Abendgebete. Sie finden weiterhin montags, mittwochs und freitags um 13 Uhr sowie dienstags und donnerstags um 18 Uhr statt. Unser ehrenamtliches Liturgieteam bereitet kurze Auszeiten vom Alltag für Sie vor – mit Gebet, Andacht und einem kleinen Impuls. Natürlich geht dies nur unter besonderen Bedingungen: Die Personenanzahl in der Kapelle wurde wieder auf 21 Personen inklusive Liturg_in begrenzt, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist obligatorisch, ebenso das Eintragen in eine Kontaktliste mit Name, Adresse und Telefonnummer, der Mindesabstand von 1,5 Metern zu anderen Gästen muss eingehalten werden und das Singen ist weiterhin nicht gestattet. Trotzdem sind wir dankbar, dass es die Möglichkeit für die gemeinsame Andacht gibt. Bitte helfen Sie mit, dass wir uns gegenseitig schützen und die Andachten weiterhin stattfinden können. Dies ist nur möglich, wenn sich alle an die Regeln halten.

Unsere Kapelle ist neben den Andachten wie gewohnt jeden Tag von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Hier finden Sie unser aktuelles Hygiene- und Schutzkonzept.

© GODNEWS.DE

Umkehr zum Frieden – 40 Jahre Friedensdekade

Umkehr zum Frieden – 40 Jahre Friedensdekade

von Julika Koch, Referat Friedensbildung der Nordkirche

40 Jahre. So lange gibt es sie schon, die Friedensdekade. In vielen Kreisen bekannt, manche belächeln sie, die ewigen Aktivist_innen für Gewaltlosigkeit. Sie stehen in einer langen Reihe von Menschen, die sich dafür einsetzten. Einiges ist erreicht worden, bei anderen Themen wird weiter gebohrt.

Zwei Beispiele:
1. Unmittelbar nach dem zweiten Weltkrieg Krieg setzten sich Friedens- und Frauengruppen für das Recht auf Kriegsdienstverweigerung ein. Dies wurde im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland festgeschrieben (GG Artikel 4,3). Damit war Westdeutschland 1949 weltweit das erste Land, das das Recht auf Verweigerung des Kriegsdienstes zum
Grundrecht erklärte. Heute wird es in vielen Staaten der Welt, zumindest formal, anerkannt.
2. Internationales Recht, das die Kraft des Rechts dem Recht des Stärkeren entgegensetzt, war eine Vision der Pazifist_innen Anfang des 20. Jahrhunderts. Mit der Charta der Vereinten Nationen begann eine Ära, deren Ziel das friedliche Zusammenleben der Völker und letztlich der Menschen ist.

Bei beiden Beispielen ist noch nicht alles zu Ende. Das Recht auf Kriegsdienstverweigerung gilt nicht überall. Und die Vereinten Nationen brauchen weiter breite Unterstützung in ihrer Arbeit. Ein Nobelpreis für das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen hilft da zur Aufmerksamkeit. Das ist Umkehr zum Frieden umgesetzt in Strukturen, in denen wir Leben:
Etwas wird in eine Regel/ ein Gesetz gefasst und gilt für alle. Übertretungen ziehen Sanktionen nach sich. Dass es so weit kommt, dafür ist die Voraussetzung, dass viele sich mit Frieden beschäftigen, danach leben, Frieden im eigenen Leben in eigenen Regeln oder Strukturen einüben und pflegen. Das Bibelwort für die Friedensdekade 2020 aus dem Römerbrief ist gute Begleitung dazu: „Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem“ (Römer 12, 21).
Die Ökumenische Friedensdekade ist dieses Jahr vom 8. -18 November. In der Kapelle im Ökumenischen Forum wird es an jedem Tag ein Friedensgebet geben. Beten für den Frieden hilft beim Frieden einüben und pflegen.

Links zu den Vorträgen der Veranstaltung „Sicherheit in Bewegung“, die wir am 14. November 2020 in Hamburg aufgenommen haben.

Mit diesem Link kommen Sie auf die Seite von kirche-hamburg.de und können den ganzen Beitrag von Hagen Grützmacher ansehen.

Der Vortrag von André Bank „Von Syrien nach Europa. Analyse eines komplexen Konflikts“ ist hier zu finden.

Sabine Jabergs Vortrag „Sicherheitslogik versus Friedenslogik? Wie formt sich unser Weltbild?“ wurde verlesen, den finden Sie hier. Wenn Sie den Vortrag nachlesen wollen schicken Sie uns eine Mail an julika.koch@frieden.nordkirche.de.

Dieser Vortrag bezieht sich auf den Flyer „Friedenslogik weiter denken“.

Dieser letzte Link enthält eine Zusammenstellung von Interviews mit Julika Koch, Michael Strunk und Axel Richter.

Die Veranstaltung ist Teil eines breiten nordkirchlichen Diskurses: www.redenüberfrieden.de. Die Taube werden Sie in den Filmaufnahmen wieder sehen. Sie sind weiter zum Mitmachen eingeladen.
Wir freuen uns, wenn Sie Ihre Erfahrungen und Gedanken, auch Ihre kritischen Anmerkungen und Ideen einbringen und an den Ausschuss „Gerechtigkeit, Frieden, Bewahung der Schöpfung“ der Nordkirchensynode schreiben.

Die Mailadresse ist: Julika.Koch@frieden.nordkirche.de

Ihre Rückmeldungen werden in die Beratungen des Ausschuss „Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung“ einfließen und im Herbst 2021 als Diskussionspapier in die Landessynode eingebracht werden. Es knüpft an das Positionspapier „Gerechter Friede“ von 2017 an.

 

Nächstenliebe auf der Schanze – 50 Jahre JesusCenter

Nächstenliebe auf der Schanze – 50 Jahre JesusCenter

von Holger Mütze, Vorstand im JesusCenter

„Nur wer sich in Menschen „verlieben“ kann, wird die Liebe Gottes auch überzeugend ausdrücken können.“ Diesen Satz habe ich fast überlesen, als ich die Dokumentation zu „50 Jahre JesusCenter“ druckfrisch in den Händen hielt. Mitarbeiter*innen aus den 70ern und 80ern haben darin ihre Zeit im JesusCenter reflektiert und beschrieben:

Die JesusFestivals in St.Petri und im Stadtpark in den 70ern. Die JesusZeitung mit einer Auflage von bis zu 180.000. Missionarische Einsätze auf der Reeperbahn. Die Teestube „Abrahams Schoß“ auf dem Schulterblatt.
Die BILD-Zeitung titelte dazu: „Erst lachten die Rocker, dann wurden sie getauft“.

Statt der Einsätze auf der Reeperbahn sind wir heute mit einem Bollerwagen-Spielmobil in den Hinterhöfen der Schanze unterwegs. Aus der Teestube ist das Café Augenblicke mit Sozialberatung und Kleiderkammer geworden. Nicht JesusFestivals mit 2.000 Besuchern werden gefeiert, sondern lautstarke Kinderpartys in unserem Toberaum. Wir machen keine Einsätze im Rotlicht, sondern intensive sozialpädagogische Betreuung von jungen Geflüchteten in unseren Wohngemeinschaften.

Der Verein wurde 1970 gegründet. Wenn ich die Bilder und Geschichten aus den 70ern und 80ern anschaue und dann das heutige JesusCenter, kann ich kaum glauben, dass es sich um ein und dasselbe Werk handelt. Es gab Rückschritte und Weiterentwicklungen. Krisen und neue Aufbrüche haben die äußere und die innere Ausgestaltung verändert.

Für 2020 haben wir, die  Mitarbeiter*innen von heute, uns positioniert und auf einen Kernsatz verständigt, der ausdrückt, was das JesusCenter heute ausmacht: NÄCHSTENLIEBE AUF DER SCHANZE.
Womit wir wieder beim Anfang wären.

Am Anfang des JesusCenter konnten die Gründer nicht wissen, wie es Jahrzehnte später sein würde.
Am Anfang dieses Jahres hat niemand damit gerechnet, wie ganz anders das Jahr werden würde.
Wir können nicht für alles in diesem Jahr und in der Geschichte des JesusCenter dankbar sein. Aber wir können uns „in Menschen verlieben“ und uns mit allem Jesus anvertrauen.

Das macht mich dankbar.

Anmerkung der Redaktion: Das JesusCenter feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Jubiläum. Wir gratulieren herzlich zu diesem Meilenstein!
Hier geht’s zum Filmbeitrag aus dem NDR Hamburg Journal vom 23.8.2020

Meine ZWEI Gesichter – Ausstellung eröffnet!

Meine ZWEI Gesichter – Ausstellung eröffnet!

Nachdem im Juli an die 100 Menschen unserem Aufruf gefolgt sind, sich in unserem kleinen Pop-up-Fotostudio in der Kapelle fotografieren zu lassen – einmal mit Mund-Nasen-Schutz und einmal ohne – haben wir am 4. September die Ausstellung „Meine ZWEI Gesichter“ mit einer Andacht eröffnet. Unsere Kapellenwand schmücken nun all diese ganz unterschiedlichen Gesichter, deren Ausdruck sich mit und ohne Maske oft komplett verändert. Davor zu stehen und all diese Menschen zu betrachten, ist schlicht beeindruckend. An unserer Pinnwand ist zu lesen: „Ich finde Mund-Nasen-Schutz doof. Er ist eine Beleidigung für mein schönes Gesicht!“ oder „Mich macht die Maskenpflicht sparsamer. Ich gehe ungern einkaufen.“ ; aber auch: „Die Augen lernen zu sprechen.“ oder „Kleine Gesten wie ein Lächeln müssen zum Lachen werden, damit es wahrgenommen wird. Mehr Lachen auf dieser Welt bitte.“ Auch hier wird die Ambivalenz des Masketragens und die unterschiedlichen Wahrnehmungen deutlich.

Während der Eröffnungsandacht war aufgrund der Pandemie-Auflagen nur für 21 Personen in der Kapelle Platz. Nun aber besteht die Möglichkeit, jeden Tag zwischen 10 und 18 Uhr einen Blick auf die Fotowand im Ökumenischen Forum zu werfen. Und wir laden natürlich herzlich dazu ein! Wer lieber Online schauen möchte, kann dies auch in der digitalen Galerie www.meine2gesichter.de/hafencity tun. Wir freuen uns über viele reale und digitale Gäste!

Hier geht’s zum Filmbeitrag zur Ausstellung von Hamburg 1

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