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Ich glaube; hilf meinem Unglauben – Ausstellung zur Jahreslosung 2020

Ein spannendes Projekt: Zwölf Künstler_innen interpretieren die Jahreslosung 2020 und steuern ihr Werk zu einem Kalender bei. „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ lautet der Bibelvers aus dem Markus-Evangelium, den die Kunstschaffenden interpretiert haben. Alle zwölf Künstler_innen gehören zur „Gemeinschaft künstlerisch tätiger Christen“ (DAS RAD). Eine von ihnen ist Elisabeth von Pander, ich uns ein paar persönliche Fragen beantwortet hat.

Redaktion: Frau von Pander, Sie haben gemeinsam mit anderen Künstler_innen einen Kalender zur Jahreslosung 2020 gestaltet. Wie kam es zu der Idee und zu Ihrer Zusammenarbeit?

Elisabeth von Pander: Auf der Tagung DAS RAD 2018 hat der adeo Verlag die Künstler_innen der Kunst-sucht-Liebhaber-Gruppe gefragt, ob sie Werke zu der Losung 2020 „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ malen könnten. Ein neues Produkt sollte im Verlag adeo geboren werden. Künstler_innen aus Franken, Berlin, Hessen, Nordrheinwestfalen, Hamburg und aus der Schweiz haben sich dann künstlerisch mit der Losung auseinanandergesetzt. Die Orginale wurden auf der Wanderausstellung u.a in Ewersbach und Berlin gezeigt. Auch für das Folgejahr 2021 haben wir bereits an Werken für adeo gearbeitet.

Redaktion: Sie selbst haben das Bild zum Monat Juni gestaltet, das den Titel „Hoffnung“ trägt. Wie sind Sie persönlich an die Aufgabe herangegangen und was für ein Bild ist dabei entstanden?

Elisabeth von Pander: An meinem  Werk „Hoffnung“ habe ich viele Wochen gearbeitet. Ich habe mich sehr vorsichtig und zart dem Thema genähert. Schicht um Schicht, mit Acryl Farben auf Leinwand. Mit Pinsel, Spachtel und meine Finger entwickelte sich das Werk. Eine Herausforderung für mich, ein Auftrag, der mich auch mit den Menschen aus der Kunst-sucht-Liebhaber-Gruppe verbindet. Immer wieder habe ich vor dem Malen im Atelier die Losung und die Geschichte von dem Vater, der Jesus um die Heilung seines Sohnes anfleht, gelesen. Glaube und Unglaube wohnen gemeinsam in unserem Herzen.
In meinen gewählten Farben sollen die Auseinandersetzung, Unsicherheit, Verzweiflung und der Zweifel im Herzen dargestellt werden, das Ringen um den Glauben und das Grün im Zentrum, für die Hoffnung. Und der Himmel, die Bindung an den Himmel wo die Hoffnung aufsteigt…

Redaktion: Was ist Kunst für Sie und welchen Stellenwert hat die Malerei in Ihrem Leben?

Elisabeth von Pander: MeineKunst, meine Malerei, die Kreativität ist sehr wichtig für mein Leben. Im Malprozess bin ich bei mir und kann meine Stimmungen und Wahrnehmungen ausdrücken. Die Verbundenheit durch die Losungstexte und der Austausch mit der Gruppe in diesem Fall ist besonders wertvoll.

Redaktion: Was wünschen sie sich für das Projekt?

Elisabeth von Pander: Mögen sich viele Christ_innen und andere dafür offene Menschen von unserer Kunst im Kalender angeregt fühlen, sich durch das Jahr begleiten lassen und sich verbunden fühlen. In unserer Zeit wo doch viele Menschen allein und einsam sind. Die künstlerische Umsetzung der Losung möge viele Menschen verbinden.

Die Ausstellung ist vom 23. November 2019 bis mindestens 15. Januar 2020 in den Räumen des Cafés ElbFaire im Ökumenischen Forum HafenCity zu sehen. Die Vernissage findet am 23. November 2019 um 16 Uhr statt. Der Jahreslosungs-Kunstkalender 2020 ist im adeo Verlag erschienen und kostet 30 Euro.

Weitere Informationen:

Kunst sucht Liebhaber
www.kunst-sucht-liebhaber.de

DAS RAD – Christen in künstlerischen Berufen
www.dasrad.org

adeo Verlag
www.adeo-verlag.de

Bild: Elisabeth von Pander, „Hoffnung“

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