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Neues aus dem Netzwerk HafenCity

von Wolfgang Weisbrod-Weber, Netzwerk HafenCity e.V.

Das Netzwerk HafenCity e.V. traf sich am 4. Februar 2019 im Ökumenischen Forum HafenCity zur diesjährigen Mitgliederversammlung. Die Vorsitzende Tanja Heine, konnte in ihrem Bericht auf ein ereignisreiches Jahr 2018 zurückblicken. Vor allem drei Themen hat das Netzwerk in dieser Zeit bewegt

1. Die geplanten Gemeinschaftshäuser am Grasbrookpark, am Lohsepark und am Baakenhafen Park
2. Die Verkehrssituation in der HafenCity
3. Aktivitäten des Netzwerkes im vergangenen Jahr und in der Zukunft

 

Zu Punkt 1:

Beim Architekturwettbewerb, der zur Zeit stattfindet, ist das Netzwerk dank der Unterstützung durch die HafenCity Hamburg GmbH (HCH) in einer vorher noch nicht gekannten Form vertreten. Statt nur zwei „Anwohnervertreter_innen“ ohne Stimmrecht entsenden zu können, ist das Netzwerk dieses Mal schon bei der Vorbewertung mit zwei Experten (aus der AG Soziales) vertreten und dann beim eigentlichen Wettbewerb noch einmal mit einem voll stimmberechtigten Jurymitglied. Dazu kommen dann noch die zwei Plätze für Anwohnervertreter, für die sich Interessierte auf der Mitgliederversammlung melden konnten. Der nächste Schritt nach Abschluss des Hochbauwettbewerbs wird die Ausarbeitung des Betreiberkonzepts sein. Auch dafür möchte das Netzwerk Bürgerbeteiligung herstellen. Wie auf der Versammlung erklärt wurde, werden die Gemeinschaftshäuser für die Zukunft ein bedeutendes Element für das nachbarschaftliche Zusammenleben in der HafenCity sein. Es ist eine einmalige Gelegenheit, bei der inhaltlichen Konzeption für die Häuser gehört zu werden.

Zu Punkt 2:

Hier beschäftigt sich die Verkehrs-AG vor allem mit dem Korridor Elbbrücken-Versmannstrasse-zentrale HafenCity und in diesem Zusammenhang auch mit der Verkehrsführung für das neue Überseequartier und der geplanten, aber zurückgestellten Großmarktbrücke. Dazu kommen als Themen noch Verkehrsberuhigung allgemein (u.a. Tempo 30), die Fußwegebeziehungen (vor allem von und zu den Kitas und Schulen) und die Radwegesituation sowie die Belastung im Kaiserkai durch die Reisebusse. Um zu erfahren, wo den Anwohnern der Schuh drückt und wie sie sich eine – auch im Bezug auf Verkehr – lebenswerte HafenCity vorstellen, veranstaltete das Netzwerk, zusammen mit der HCH, im Juni ein umfassendes Seminar (übrigens auch im Ökumenischen Forum HafenCity). In der Nachfolge zu diesem Seminar ist die Verkehrs-AG des Netzwerks im Kontakt mit der HCH, den zuständigen Behörden und politischen Vertretern im Bezirk und der Bürgerschaft. Es ist klar, dass hier noch ein langer und schwieriger Weg zu gehen sein wird, aber das Thema ist sicher zentral für die Lebensqualität in der HafenCity.
Das neue Übersseequartier ist nicht nur wegen der Folgen für den Verkehrsfluss für die Anwohner und somit auch für das Netzwerk ein wichtiges Thema, sondern auch wegen der Einbettung in die restliche HafenCity, dem Zugang und den Verbindungen zu den anliegenden Quartieren und Gewerbebetrieben. Um diese Themen dem Investor nahe zu bringen, und auch um die Politik dafür zu sensibilisieren, hat das Netzwerk einen Dialog mit dem neuen Projektleiter von Unibail-Rodamco begonnen.

Zu Punkt 3:
Nicht nur in der Interessenvertretung war das Netzwerk im letzten Jahr aktiv, sondern auch im Vereinsleben mit und für die Mitglieder. So gab es wieder einen Stammtisch beim Ducksteinfestival und ein Treffen auf dem Weihnachtsmarkt. Wichtig für den Vorstand sind auch die offenen Vorstandssitzungen – der Vorstand öffnet jede zweite der monatlichen Vorstandssitzungen für alle Mitglieder. So kann der Vorstand erfahren, was die Mitglieder bewegt und die Mitglieder können erfragen, was der Vorstand unternommen hat. Und schließlich unterstützt das Netzwerk auch andere Initiativen im Stadtteil, z.B. die Flüchtlingshilfe, die „Freunde des Lohseparks“ und fungierte auch als Einlader des ersten Treffens aus dem die „Initiative Schulcampus“ hervorging.
Für das Jahr 2019 hat sich das Netzwerk ein großes Sommerfest am 16. Juni vorgenommen, an dem das 10-jährige Jubiläum gefeiert werden soll. Mit dabei sein sollen auch alle anderen nachbarschaftlichen Initiativen. Noch auf der Mitgliederversammlung  bildete sich ein kleiner „Festausschuss“, der das Jubiläumsfest vorbereiten wird.
Für alle diese Aktivitäten braucht es natürlich aktive Mitstreiter, deshalb wünscht sich der Vorstand eine rege Beteiligung bei den offenen Vorstandssitzungen, bei den AGs und beim Vereinsleben insgesamt. Wer sich beteiligen oder Näheres wissen will kann sich mit einer E-Mail an vorstand@netzwerk-hafencity.de melden.

 

 

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